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Alt 16-07-2007, 16:51
Benutzerbild von FrAgGlE
FrAgGlE FrAgGlE ist offline
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Da wollte ich gerade einen kurzen Bericht schreiben - und siehe da, der Christof war etwas schneller

Zur Ergänzung kann man folgendes zu meinem Schutz sagen, die sprachen nicht nur alle Englisch, sondern bei der Autovermietung Hertz kam noch ein fusseldeckischer Dialekt hinzu. Welcher mich nicht nur verwirrte, sondern eher entsetzte...
Auch die Empfehlung die "Alles-ist-erlaubt"-Versicherung für 12 engl. Pfund zu wählen, war eine absolute Bereicherung, denn ein zerkrazter linker Aussenspiegel und eine demolierte Felge kosten sicherlich mehr. Hätte man uns im Vorfeld gesagt, dass wir enge geschotterte Feldwege befahren müssen, hätte ich keinen Fiat Punto (wo zum Teufel geht da der Kofferraum auf ) geordert, sondern einen Unimog.

Die Fahrt - voller Todesängste versetzt - brachte uns in die letzte grüne Gegend Englands. Wir waren nicht am Arsch der Welt, aber wir konnten ihn von dort aus sehen.
Für alle die noch nicht in England waren - ein Tip. Der Supermarkt befindet sich immer hinter der Eisenbahnbrücke in der ersten Strasse rechts. Aus eigener Erfahrung können wir nun sicher behaupten, dass England über mehrere Eisenbahnbrücken verfügt , aber nicht hinter jeder ein Supermarkt versteckt ist...

Angekommen, kam dann die Begrüßung durch Herrn "Fackelmann". Nein, kein Boxfreund vom Axel, sondern eher ein Mann mit dessen Fackel und einem Streichholz man ein ganzes Eskimodorf heizen könnte... Respekt, es war 09:00 Uhr

Zu den Einheiten hatte Christof eigentlich schon alles geschrieben, gerade die Balintawak Arnis Jungs haben mein sowie Christofs Interesse geweckt. Da wird es sicherlich in Zukunft noch mehrere gemeinsame Trainingseinheiten und Abende geben.

Im Hotel angekommen, wurde kurz geduscht und dann kam... naja... eine kurze Einweisung meinerseits zum schnellen taktischen Vorgehen in verwinkelten Gebäuden. "Bereit?", "Ja!", "Okay, los", "Los, los, los..!!!", "Wo sind wir denn hier???"... Ist nur ein kleiner Auszug der gefallenen Kommandos im fremden Gebäude. Hoffentlich hat uns keiner gesehen bzw. sogar gefilmt

Der Abend wurde dann ganz gemütlich mit den Balintawak'lern und anderen lustigen englischen Gesellen verbracht. Bei einem oder zwei Bierchen näherte man sich einander und führte interessante Gespräche. Naja, ich konnte plötzlich fließend englisch sprechen und die verstanden plötzlich deutsch Irgendwann, nachdem ich es sogar geschafft habe nach Barschluß noch Bier aufzutreiben, hat mich Christof dann ins Bett gesteckt.

Der morgen danach, war der Weltuntergang vor dem Herrn. Den Engländern ging es blendend, die "frassen" Bohnen zum Frühtstück - ich war tot. Englisches Bier kann ich keinem empfehlen, spätestens nach 6 - 7 Litern sollte man auf etwas anderes umsteigen!!!

Der Sonntag wurde dann trotzdem zum intensiven Training - ohne jegliche Nahrungsaufnahme - genutzt. Auch hier mein Dank an Russ vom Bakbakan Kali für das Privattraining . Einige sehr interessante Einblicke.

Dann wieder duschen und los ging es zur nächsten 12 Pfund-Todesfahrt. Mal schnell den ehrenamtlichen Stauführer gemacht, da wir rechtsfahrend uns mit 60 km/h kurz orientieren mussten. In Deutschland kein Problem, in England überholt man auf der vierten rechten Spur . Das die Engländer sich immer so aufregen müssen
Ein total verdrecktes Auto abgegeben . Viel Spaß bei der Innenreinigung... Kurz durch eine total überzogene Sicherheitskontrolle. Nein, auch wenn ich mehrere Messerscheiden am taktischen Rucksack habe, die Messer sind nicht im Rucksack
Kurz über den Flughafen sprinten, naja ich zumindenst und ab in den verspäteten Flieger.

Der Rest wurde schon gesagt... Meiner Meinung nach ein sehr interessantes aber auch total chaotisches Wochenende. Mir standen in die Tränen in den Augen und ich freue mich schon auf nächste Mal.

Spätestens, wenn wir nächstes Jahr in Madrid einfallen. Die Spanier haben wenigstens besseres Bier!!!

Gruß Joe
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Silat Lincah & Lightning Scientific Arnis mit Glenn Lobo in Erlensee (Hanau)
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