kampfkunst verkörpert schon im wort, was mich grundsätzlich immer daran fasziniert hat: das auseinandersetzen zwischen gegensätzen (kampf) und das schaffen von etwas noch nie dagewesenen (kunst).
es ist ein sport, der mir einfach liegt. ich bin und war schon immer ein einzelkämpfer, fühle mich aber in gruppen wohl aufgehoben. in der
kk finde ich beides.
das ich bei uns in der schule auch keine hirnlosen idioten finde, die zwar gut schlagen können, aber in vielen anderen, v.a. zwischenmenschlichen bereichen wenig drauf haben, freut mich ebenfalls. in anderen sportarten, wo's oft nur um sieg und niederlage ging und man verbissen nach (sportlichem) erfolg um jeden preis strebte, fühle ich mich nicht wohl.
und ja, ich mag auch den guru-scheiss. nicht die blinde, hirnlose verehrung eines "meisters", aber die auseinandersetzung mit einem menschen, der einfach schon weiter ist und von dem man viel lernen kann. wie alt diese person ist, tut für mich übrigens auch nichts zur sache.
sv ist für mich ein nebenprodukt. und ich werde wohl immer der meinung bleiben, dass die beste
sv gegen gewalt wegrennen ist. trotzdem ist es nützlich, sich im falle eines falles, gewohnt zu sein, auch mal was zu kassieren und auf einen (jetzt noch kleinen) kampferfahrungsschatz zurück greifen zu können.
ausserdem ist
kk immer eine auseinandersetzung (philosophisch, pragmatisch, wie auch immer) mit sich selbst. in einem stil, wo ich sowas nicht finden würde, wäre ich wahrscheinlich falsch aufgehoben.