*Komiker-Modus ON*Nicht nur das!
EP macht schön, sexy & unbesiegbar

*Komiker-Modus OFF*
Tach TOh0C, wir machen auch reine Selbstverteidigung (also analog Krav Maga) gehen jedoch anders vor. Die Trainingsmethodik ist zwar teilweise recht ähnlich, allerdings verzichten wir weitestgehend auf das trainieren bestimmter "Verteidigungsfälle" nach dem Motto: einer greift Dich so und so an und du machst dann dies. Unsere Vorgehensweise ist universell, d.h. uns ist eigentlich ziemlich egal was der Angreifer macht, da wir basismäßig (fast) immer gleich vorgehen und damit dem Angreifer unseren, besseren Angriff (also eigentlich unsere Verteidiung) aufzwingen. Dies hat den entscheidenden Voteil, das ich von vorn herein zu ca.90% weiß was als nächstes passiert und deswegen mein nächster "Schachzug" sich automatisch anschließt. So schafft es ein Einsteiger nach wenigen Trainingsstunden sich bereits sehr effektiv verteidigen zu können, da er nicht wie beim Krav Maga in dem Maße auf diverse Skills angewiesen ist (wobei es natürlich nicht schadet

). Mit Skills meine ich Attribute wie Timing, Reaktionsschnelligkeit, Distanzgefühl etc. Wir haben einen unversellen Eingang und reagieren nicht auf die Aktion des Angreifers. Selber schlagen ist immer schneller als reagieren und wenn ich versuche, wie im
KM mit 360 abzuwehren bin ich ähnlich wie im Wing Chun (4 Corner) in Reaktionen, die voraussetzen, dass ich schon ziemlich gut sein muß, um einen brutalen Schlägerangriff zu überstehen, bei dem ich ja gar nicht wissen kann, wie und von wo der Angriff erfolgt. Erst Antizipation ermöglicht mir eine relative zuverlässige Abwehr, für die ich dann doch recht viel Training benötige. Ansonsten finde ich Krav MAga auch sehr gut, da die Trainingsmethodik stimmt und damit frühzeitig "Killerinstinkt-Training" betreiben wird. Die Boxlastigkeit im Stand-Up weißt ein paar Schwächen auf, ist aber allemal besser als der "japanische Stand-Up-Style".
Gruß,
Eric