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Alt 19-09-2007, 23:43
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Mono Mono ist offline
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Zitat:
Zitat von sven.s Beitrag anzeigen
Naja, die Unterscheidung wurde schon bei der Gründung der Bruderschaft getroffen. Da wurde schon eindeutig zwischen den Geschlechtern unterschieden - zumindest sprachlich. Oder kennst du einen weiblichen Bruder? Diese Unterscheidung wurde insofern nicht von Feministinnen getroffen, sondern - ob bewusst oder unbewusst - von den Initiatoren gefällt. Ich kann es gut verstehen, dass Frauen sich in einer Bruderschaft nicht wiederfinden. Und den meisten Männern würde es wohl nicht anders gehen, wenn es eine Schwesternschaft geworden wäre.

Und gelächelt hatte ich auch, als ich es las. Nicht aber über den Wunsch der Namensänderung, sondern eher darüber, dass nun das eintraf, was eigentlich von vornherein absehbar war. Es gibt nun einmal weder eine männliche Schwester, noch einen weiblichen Bruder. Mit feministischer Linguistik hat das meiner Meinung nach wenig zu tun. Damit wird nur der schwarze Peter den Frauen für etwas zugeschoben, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Gruß, Sven
Dazu eine kurze Anmerkung:

Das Thema "Brotherhood" wurde tatsächlich bei der Gründung 2006 bereits angesprochen. Da das Wort im eigentlichen, primären Sinne des englischen Sprachgebrauchs, nichts mit "Brüdern" zu tun hat, sondern für Zusammenschluss, Gruppe, Gemeinschaft etc. steht (siehe z.B. hier: brotherhood - Synonyms from Thesaurus.com ), wurde von allen beteiligten(!) (und dies schließt die weiblichen Gründungsbeteiligten, Edessa Ramos & Ginalyn Relos, mit ein) beschlossen, das die Bedeutung des Wortes genau das wiederspiegelt, was die WBMA/WFMA darstellt und somit die Entscheidung ohne jegliche Gedanken an Diskriminierung gefällt.

Mal ganz abgesehen dvon ist die WFMA (ehem. WBMA) eine zusammenschluss / Verbund von ORGANISATIONEN (und nicht Einzelmitglieder/innen) und somit ist die Geschlechterfrage eigentlich sowieso eher fiktiv.

Die Entscheidungsgrundlage für die Änderung war nicht speziell auf einer "Geschlechterfrage" beruhend getroffen, sondern auf dem Grundsatz, eine offene Gemeinschaft zu sein in der sich JEDER willkommen und zuhause fühlen kann.

Sollte also irgendwann der Mann im Mond nachweisen, dass er Schüler von Prof. Presas war und mit seinen Schülern der WFMA beitreten wollen, gäbe es evtl. einen Anlass sich in UFMA (Universal Family of Modern Arnis) umzubennenen.


Soviel dazu

Gruß,
Mono
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