Ich teile deine Meinung und habe das auch festgestellt.
Dennoch: Ju-Jutsu ist das was man draus macht. In meinem Verein wird die Selbstverteidigung stark beachtet. Allerdings liegt das ausschließlich am Trainerteam und an deren Einstellung zum Training.
Zudem haben die Trainer sich "ihre Selbstverteidigung" hauptsächlich aus anderen Systemen gezogen. Ju-Jutsu-Mentalität eben, überall die wichtigsten Sachen mitnehmen....
Vom DJJV wird ja nix angeboten. Selbstverteidigungslehrgänge gibt es wenig und wenn, dann nicht in der Form, wie ich persönlich es mir wünsche.
Also muss man in andere Systeme (z.Bsp.: Krav Maga) reinschauen und sich als Ju-Jutsu-Trainer dort weiterbilden, weil es im eigenen Hause nichts gibt / zu wenig spezifisches angeboten wird.
Dabei ist im Ju-Jutsu-System viel Potenzial enthalten... Es kommt halt drauf an, was man draus macht...
Fazit: Jedem das seine, wer Wettkampf etc. machen will, der soll dies ja gerne tun... dafür gibt es ja Vereine mit unterschiedlichen Trainern/Schwerpunkten/Vorlieben. Das Problem ist die mangelnde Fortbildung speziell im Bereich
SV, woran der DJJV natürlich auch beteiligt ist. Stellt sich die Frage, ob das beim DJJV einfach nicht so sehr beachtet wird, oder ob die Nachfrage tatsächlich so gering ist... Leute die wirklich ausschließlich Wert auf
SV legen, wandern ja auch eher in andere Sportarten ab.