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Alt 05-10-2007, 13:54
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Luggage Luggage ist offline
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Kampfkunst: [beliebiges Klischee hier einsetzen]
 
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Zitat:
Zitat von kampfhobbit Beitrag anzeigen
ich persönlich kenne nen jj verein, wo die teilweise 200 liegestützen am stück machen müssen
Geil, dann machen die jeden Gegner bei nem Liegestützenkontest nass!! Ideal für die Straße...


Zitat:
Zitat von Manifest
Ein Aggressor wird sich selbst nicht an die Verhältnismäßigkeit der Mittel halten und ein potentieller Angreifer hat nur ein Ziel:
Das Opfer so schnell wie möglich und mit geringem eigenen Risiko zu überwältigen!
Unser Gegner hält sich tatsächlich an keine Regel, wir allerdings schon. Es mag vielleicht keine sportliche Regel sein, aber wir halten uns an die „Regel des Gesetzes“. Somit sind wir im Nachteil, da wir uns an Bedingungen binden, die in einer Selbstverteidigungssituation unangebracht bis lebensgefährlich sein können. Wer z.B. den Einsatz einer Waffe von Anfang an als „nicht verhältnismäßig“ abtut, beraubt sich eines wichtigen Mittels zu seiner Verteidigung.
Ein Zirkelschluss: Gäbe es eine Verhältnismäßigkeitsklausel im Notwehrparagraphen, wäre diesem nach deinem Text genüge getan, weil du einen Angriff schilderst, der selbst alle Grenzenüberschreitet, womit ebenso geantwortet werden dürfte.
Tatsächlich existiert, wie bereits erwähnt wurde, diese Verhältnismäßigkeitsklausel nicht! Der Angriff muss gegenwärtig (die Abwehr also zeitnah) und rechtswidrig sein, die Abwehr eine Abwehr und erforderlich. Zusammen mit den folgenden Paragraphen Überschreitung der Notwehr, rechtfertigender Notstand und entschuldigender Notstand, ergibt sich ein breiter Spielraum zum Schutze der eigenen Haut. Wie schon oft erwähnt: Es gingen Leute straffrei aus, die zu Boden gegangene Kontrahenten nochmal niedergestochen haben, weil ihnen das als in der Situation erforderlich ansehbare Maßnahme bescheinigt wurde, um weitere Angriffe auf ihre Gesundheit zu unterbinden.
Natürlich finde ich es richtig und redlich, sich zu bemühen, nicht gleich mit Atomkriegen auf Ohrfeigen zu reagieren, das würde ich aber eher mit den Idealen des Kampfkünstlers und denen der zivilisierten Welt begründen, als mit dem Gesetzestext.
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