Das Problem ist, das die eigentlichen Qualitäten von Bagua und Xingyi verloren gehen oder reduziert werden, wenn man die Sachen vermischt.
Das geht sogar soweit, dass das eigentliche Verständnis von Bagua oder Xingyi verloren geht, und beide eigenständige Künste von vornherein nur als eine Art Taiji-Variationen verstanden werden.
Selbst innerhalb vom Taiji ist die Vermischung der Substile ja schon nicht gerade eine nur positiv aufgenommene Sache, oder welcher Chen- oder Yang-Stilist stürzt sich mit Begeisterung auf die bekannten Chen-Yang-Wu-etc.Mischformen im Taiji-Bereich und sagt dann "wie schön, hier habe ich alles ineinander gemixt, die ursprünglichen Chen-, Yang- und Wu- etc. Formen braucht man also nicht mehr, hier ist ja die universale All-in-one-Principle-endgültig bessere All-Style-Taiji-Mischform!"
Vermischung ist in erster Linie Entropie, also Verfall, Verlust, Chaos, und man muss nachher wieder Kreativität und Energie reinstecken, um die Sachen wieder zu trennen.
Oder kann man bei McDonalds rausfinden, wie Kartoffeln, Brötchen, Rindfleisch und Tomaten wirklich schmecken??
Eine Vermischung / Neukomposition kann natürlich auch ihren Wert haben (nicht jedes Gericht/Nahrungsmittelzubereitung ist von McD), siehe im
KK-Bereich Liuhebafa, was eine vollwertige
KK ist,
aber jeder "Gewinn" (an neuen Qualitäten) ist irgendwo mit einem Verlust gekoppelt, auch wenn man diesen nicht so leicht erkennen kann.