Zitat:
Zitat von XChris PS: Wer intensiv trainiert und sich für seinen Verein anagiert hat keine Zeit so nen Aufsatz zu schreiben. |
Finde ich nicht! Gerade wer hart trainiert oder sich intensiv mit etwas beschäftigt, wird mit der Zeit ein kritischeres Denken an den Tag legen. Dazu gehört eben auch, den unangenehmen Weg zu gehen und viele Trainingsmethoden (zurecht) in Frage zu stellen.
Ich habe 5 Jahre Ju-Jitsu trainiert, nun übe ich das + oder - ähnliche Taï-Jitsu aus, einzig und alleine aus
SV-Zwecken. Auch ich finde es erschreckend, was einem da teilweise für unrealistische Techniken als Selbstverteidigung verkauft werden.

Ich möchte jetzt nicht meine Kampfkunst als Ganzes in Frage stellen, aber ein paar Dinge gefallen mir einfach nicht:
- kein Sparring (spätestens seit ich Kickboxen ausübe, merke ich, wie unerlässlich Sparring für die
SV ist)
- zum Teil HAARSTRÄUBENDE Abwehrtechniken gegen Waffen.
- zu viel Kihon-Techniken (Katas sind untauglich auf der Straße)
Dass Kraft- und Konditionstraining im
JJ vernachlässigt werden, verzeihe ich schon eher. Sowas kann und soll jeder außerhalb des Vereins privat trainieren.
@ irongriffon
Bevor du es abschickst, versuche noch
KK'ler auf deine Seite zu bringen, die deine Idee unterstützen. Es zeigt bestimmt mehr Wirkung beim Verband, wenn du an den Brief mehrere Seiten mit Unterschriften beifügst, als wenn du nur einzeln unterschreibst.