Wenn Dein Onkl Schmied ist, frage ich mich, warum Du hier nachfragst??
Sei's drum. Auch wenn Du es mit Schleifen versuchstest, erspart Dir dies nicht das anschließende Härten.
Die oben angesprochenen 200 Grad liegen schon ein Stück über der normalen anlaßtemperatur und machen den Stahl somit weich. Außerdem würde es mich wundern, wenn Du auch diese Art nicht unglaublich viele Spannungsschwankungen in den Stahl einarbeiten würdest, Du schleifstja immer verschieden lang und intensiv an den verschiedenen Stellen - diese Spannungen müssten wieder raus.
Dieser Letzte Schritt des Härten und anlassen bleibt dir keinesfalls erspart.
Auch ich denke, dass deine idee wirtschaftlich (und das war ja deine ursprüngliche Intention) zum scheitern verurteilt ist.
Und dann noch etwas - wenn Du mit diesem Schwert zum Training kämst, würde ich auf gar keinen Fall mit Dir die klingen kreuzen - denn was bei zu unflexiblen Stahl passieren kann, kannst Du Dir hier noch einmal ansehen.
YouTube - Samurai Sword screw up on QVC
Bei dem Schwert handelt es sich angeblich um 440er Stahl - für Messer nicht schlecht - für Schwerter zu spröde. Schwerter brauchen auch eine gewisse zähigkeit, die dieser Stahl eben nicht aufweißt.
Mich haben z.b. die 53 hrc stutzig gemacht - ich weiß nicht, ob es weich genug ist.
Oben wurde es schon angesprochen: die waffenschmiede standen im rang höher als die "normalen" Schmiede - wenn Du also kein Hufeisen hinbekommst..............

Solltest Du es aller gegenargumente zu Trotz doch machen - poste mal ein Foto - von mir aus auch vom ersten Hufeisen.
