Hallo, Krahl!
Trainierst du zufällig in Nürnberg?
Mein Senf: Die
SV-Tauglichkeit einer Kampfkunst hängt nicht vom Stil ab! Ich habe Muay Thai-Schulen gesehen, wo die "Wettkampf-Staffel" aus ein paar Mimosen bestand. Es gibt Karateschulen, wo man sich in jedem Training den A... aufreißt.
Was du also jetzt machen kannst ist Folgendes: Erfahrungen sammeln. Mach Karate ein paar Jahre. So kriegst du noch am ehesten ein Gefühl dafür, wie du dich bewegen musst, etc. Wenn du etwas weiter bist kannst du "selbst in deinem hohen Alter"

auch mal stiloffenes Training/Sparring machen.
Behalte einfach einen kritischen Blick für's Training und für Techniken in Anwendung.
Vielleicht kommt der Tag, an dem dir Karate nicht mehr reicht, weil du gemerkt hast: Woanders geht es besser.
Wie gesagt, das ist auch sehr trainerabhängig.
Wovor du dich aber auch nicht scheuen solltest ist, auch ein paar
VK-Wettkampfsportarten anzuschauen. Boxen, Kickboxen, Muay Thai. Auch wenn du nicht an Wettkämpfen teilnehmen willst, ist das Training fordernder(gerade beim Boxen ist einfach eine sehr hohe Leistungsdichte vorhanden), du kommst evtl. schneller voran als in einer Karate-Ü30-Truppe.
Aber wie gesagt, all das gerne auch nach ein paar Jahren. Du verschwendest mit Karate auf jeden Fall keine Zeit, es macht Spaß, man kann sich mit einem philosophischen Hintergrund, einer anderen Kultur auseinandersetzen, etc...
Viel Erfolg also auf deinem weiteren Weg!