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Zitat von roberto Das Kurzschwert ist historisch nach dem Untergang des weströmischen Reiches verschwunden, da kein anderen Land danach diesen Formationskampf hinbekommen hat ... zumindest nicht in dieser Präzision. |
Sorry wenn ich soviel später hier Einspruch erhebe. Die Karolinger hatten hervorragende Infanterieformationen und setzten hier auch kurze Schwerter ein -ob die jetzt mehr Richtung Gladius, Richtung Sax oder in andere Richtungen gingen, da kann man trefflich spekulieren, aber gesichert ist, dass sie zur Standardausrüstung gehörten. Sie kämpften auch wieder in wesentlich engeren Formationen als die späten Römer und lasen und kommentierten Vegetius. Mehr noch: Von den karolingischen Reitern wurde erwartet, dass sie sowohl eine lange Klinge als auch eine kurze bei sich trugen, um sowohl vom Pferd als auch im Schildwall mitzukämpfen, je nachdem wie es die Situation erfordert. Siehe Bachrach, "Early Carolingian Warfare", Coupland, Simon, "Carolingian Arms and Armour in the Ninth Century" - in Viator: Medieval and Renaissance Studies v.21 (1990) bzw.
hier.
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Vor einiger Zeit sprach ich während der Römertage in Osterburken mit einem Archäologen. Diesre erzählte mir, dass römische Kurzschwert nach keltischen Vorbild sei um ein vielfachen hochwertiger als heutzutage angenommen. Solch ein Gladius soll, umgerechnet auf heutige Verhältnisse, um die 25.000,-- Euro gekostet haben.
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Umgekehrt sagte mir ein auf
Rom spezialisierter Historiker, er würde bei einem Gladius nicht unbedingt von "Stahl" sprechen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Es kommt aber letztendlich eben doch darauf an, welche Rohstoff-Ressourcen man hat.