Vorsicht mit dem
BMI: Der berücksichtigt nicht die Qualität der Körpermasse. Ob es Muskeln, Wasser oder Fett sind, wird nicht unterschieden. Gerade bei Sportlern kommen da oft falsche Einschätzungen heraus. Ein schwerer BBler ohne viel Körperfett wird da zum Übergewichtigen und ein hagerer Triathlet zum Untergewichtigen.
"Untergewicht" ist irreführend. Solange keine Erkrankungen oder psychischen Probleme (Magersucht, etc.) vorliegen und man leistungsfähig ist, ist man kaum "untergewichtig" im Sinne von Unterernährt. Wer allerdings bei einem leichten Körpergewicht dauernd daran arbeitet noch leichter zu werden, hat ein psychisches Problem, dass auch bald seine Leistungsfähigkeit und Gesundheit untergraben wird. Das Problem ist, dass diese Leute oft sehr ehrgeizig und intelligent sind und sich und andere entsprechend "geschickt" über ihre falsche Vorstellung hinwegtäuschen.
(es gibt übrigens auch den umgegekehrten Fall: Man hat dauernd Angst, zu dünn zu sein oder abzumagern. Das wäre dann Fettsucht).
Gruß