Hi Cobra1000,
auch hier musst Du Dich entscheiden. Entweder, Du möchtest lernen, Deinen Körper in einem Kampf einzusetzen oder Du möchtest eher die sprituelle, leicht verträumte Variante gehen. Die meisten waffenlosen
KKs sind Boxen in Kombination mit Treten heillos unterlegen. Da gibt es nichts zu diskutieren. Wenn Du Dich eher für die mentale Seite interessierst, ist das ein gute Sache! Du darfst nur nicht erwarten, dass Du dann automatisch lernst, wie Du Dich in einem Kampf z.B. auf der Straße effektiv verteidigen sollst. Meistens geht nur eins zu einer Zeit, also durchaus nacheinander. Es sei denn Du findest einen absoluten super Trainier, der beides berherrscht (!) und nicht nur davor redet. Aber die Chance ist wohl eher gering.
Mach Dich doch erstmal mit den verschiedenen geistigen Aspekten der
KKs vertraut, vergleich sie mit unseren westlichen Methoden und deren Herkunft und Sinn (Boxen, Fechten, Ringen) und überleg Dir dann, was Du tun möchtest. Ich halte es sogar für besser, erst den Geist zu schulen, damit Du auch kapierst, worum es später beim Kämpfen geht und was einen Kämpfer von einem Sportler unterscheidet etc. pp. Sich von Anfang an auf die Omme hauen zu lassen ist nicht die beste Lösung. Der Kopf ist nicht nur zum davor hauen da
Was Deine Größte anbelangt, möchte ich Dich warnen: Wenn Du nicht ein absoluter Schnell-Schläger bist mit einem Mörder-Hammer, liegst Du bei einem Tackling (Umrennen) von einer kleineren Person schneller auf dem Boden als Du atmen kannst. Größe ist nur dann ein Vorteil, wenn man sie einsetzen kann und auch beherrscht. Aber wie ich aus Deinen Worten höre, musst Du eben das erst noch lernen.