Die Kraft der Gedanken Als Ergänzung zu dem oben besprochenen Yi hier nun ein Auszug aus dem Buch "die Kraft der Gedanken"....
ich muß sagen, manchmal fühle ich mich ganz schön ertappt..... wie gehts Euch dabei?
(bitte nicht an der altmodischen Sprache festbeißen...)
Zusammengefaßt: Sehr wenige Menschen sind mit der Kunst der Gedankendisziplin vertraut, selbst sogenannte gebildete Menschen.
Die meisten sind Opfer des Zufallsdenkens, verschiedene lose Gedanken kommen und gehen ohne Rhytmus und Überlegen. Es gibt weder Übereinstimmung noch Disziplin, es herrscht keine KLarheit.
Man versteht nicht die Gesetze der Gedanken und nicht die Gesetzmäßigkeiten auf gedanklicher Ebene.
Im Inneren ist eine wahre Menagerie; verschiedene sinnliche Gedanken kämpfen um die Oberhand. Der Mensch möchte etwas (spannendes) sehen, etwas hören, es gibt Gedanken an Haß, Eifersucht, Furcht.....
Gedanken erlangen Kraft durch Wiederholen von Sinnesvergnügen.
Durch Innenschau müssen alle gemeinen, unnützen, wertlosen und unreinen Gedanken, wie auch Haß, Selbstsucht, Eifersucht, Zwietracht und destruktive Gedanken ausgelöscht werden,...
Man muß in der Lage sein, reine, gute, erhabene.... Gedanken zu entwickeln, stark, positiv und klar....
Der Gedanke ist ein guter Diener, er ist ein Instrument. Das größte Hilfsmittel zum Glück ist Gedankenkontrolle...
Man ist verhaftet an Körper, Eigentum, Frau, Kinder, Handlung, Ort und an Gegenstände, die Freude bringen.
Da, wo Verhfatung ist, sind Zorn, Furcht und Gebundensein...
Der Gedankenhintergrund der meisten Menschen sind Mißgunst und Eifersucht...
Gedanken sind die Ziegel, aus denen sich der Charakter aufbaut.
(von Shivananda)
Also- Wer hat sich nicht schon einmal anstecken lassen von allgemeiner Aggression, Mißtrauen, Sensationslust etc....
Oder daß man, statt sich um die eigenen Belange zu kümmern, mißmutig andere beobachtet und versucht, möglichst viele Schwächen und Fehler bei ihnen zu finden, weil das heutzutage eben so üblich ist oder man um seine Position bangt...?
Und wer hat es noch nicht erlebt, daß man sich auf irgendwas nicht konzentrieren kann, weil einem etwas anderes durch den Kopf spukt?
Ich ertappe mich jedenfalls manchmal dabei, obwohl ich mich lieber mit anderem beschäftigen würde.
Aber: Wie frei von Anhaften kann/darf man heutzutage denn überhaupt sein, gerade Familie und Verpflichtungen kann man ja nicht einfach ignorieren?
Geändert von scarabe (13-12-2007 um 21:00 Uhr).
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