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Alt 14-12-2007, 11:57
Benutzerbild von iron101headDareius
iron101headDareius iron101headDareius ist offline
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Zitat:
Zitat von taokriegerin Beitrag anzeigen
Ich finde, ALLE Gefühle haben ihren Wert. So können Wut und Hass sehr grosse Kraft erzeugen, die nicht nur dazu dienen kann, zu zerstören, sondern auch, zu transformieren. Auch Angst und Trauer kann man viel leichter auflösen, indem man sie zunächst in Wut und dann in Kraft umwandelt.
@all

Natürlich haben sie diesen Wert.Aber man sollte sich mal den Verfasser anschauen :

Zitat:
Yoga-Meister Swami Sivananda (1887-1963) zurück.
Quelle: Die Asana Praxis des Sivananda (= Shivananda) Yoga

Ein Yoga Meister der sogar seine eigene Yoga Linie begründet hat.Wenn man sich den Text anschaut und seine Yoga Linie die er vertritt sieht merkt man das es kein westliches Hatha Yoga ist was er betrieben hat, was weniger einen Selbstfindungs, Erleuchtungsaspekt hat.

Dieses aber ist aber mehr dem traditionelleren Yoga zu zu ordnen dementsprechend auch der Text. Dementsprechend auch die Zielgruppe von Lesern

Yoga ziehlt ja gewollt darauf ab Gedanken und Gefühle wie sie hier teilweise beschrieben werden zu überwinden, sie aufzulösen und im nachhinein sie nicht mehr entstehen zu lassen.

Demzufolge sollte man den Text auch in den dementsprechenden Maßstäben zuordnen und an die gerichtet die sich entweder Interessenbezogen oder aus anderen Maßstäben angesprochen fühlen

@taokriegerin

Du sagst in deinem Text schon das richtig wort "viel leichter " das ist aber auch das Problem an Wut, es geht einfach viel leichter.Wenn du Wut in einem normalen Rahmen hast ist das ja noch okay, also wenn es so wäre wie wenn du auf jemanden kurzfristig wütend bist.Aber wenn es nur soviel ist reicht das nicht für deine erwähnte Transoformation. Es muss ins Extrem kippen.Das heißt dann aber auch das du Wut im Extrem in dir trägst. Du bist konsequent in der Gefahr in die Boshaftigkeit zu steigen. Gefallen daran zu finden. Um so höher es steigt , um so schmaller der Grat auf dem du wanderst.

Zitat:
Zitat von taokriegerin Beitrag anzeigen
Gleichzeitig hat der Drang "Gutes" tun zu wollen in der Menschheitsgeschichte schon sehr viel übles bewirkt. Oder jemand möchte aus "Liebe" jemanden nicht verletzen, nimmt dabei aber in Kauf, dass dieser jemand anderen verletzt.
Wer Yoga schriften kennt oder von Yogis oder sich generell mit Philosphie auseinandersetzt, weiß das ein Drang etwas zu tun schon nicht das richtige sein kann im Aspekt auf Selbstkultivierung im Kontext von Yoga.

Es geht ja darum die Dränge aufzulösen.


Viele grüße,
iron
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Geändert von iron101headDareius (14-12-2007 um 11:59 Uhr). Grund: Nachtrag
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