Da man die meisten Kampfkünste in der Halle trainiert, sind diese natürlich nicht für die Straße geeignet! Regeln gibt es auf der Straße auch nicht. Ergo: Straßenkampf lernt man nicht im Dojo oder bei einem
SV-Lehrgang für werdende Mütter.
Straßenkampf lernt man einzig auf der Straße! Bevorzugt da, wo auch was abgeht. Das Risiko kann langsam mit dem eigenen Fortschritt gesteigert werden. Ein guter Anfang, quasi nebenbei, ist die Kneipenschlägerei. Der richtige Asi geht in seine Stammkneipe und pöbelt erstmal den ersten Nicht-Stammkunden an, der alleine reinkommt. Dann immer etwas steigern.
Irgendwann steht ein Umzug an, am besten nach Köln-Chorweiler oder Berlin-Neukölln oder so. Da zeigt man dann als inzwischen Fortgeschrittener jedem Gang-Affen den Mittelfinger. Oder besser noch beide Mittelfinger, begleitet von einer derben Beleidigung der ganzen Sippschaft. Da man als richtiger Straßenköter mit allem rechnet, gibt es auch keine bösen Überraschungen. Hinterhältigkeit ist sowieso eine auf der Straße sehr behilfliche Eigenschaft, die man fördern sollte. Einfach mal an einer Bushaltestelle einem ne Flasche über den Kopp ziehen. Die Kiddies heute filmen das dann noch mit dem Handy. Dann kann man auch prima hinter diskutieren, was man noch besser machen kann.
Aber der richtige Straßenkämpfer hält sich mit so einem Kinderkram nicht auf. Er sucht den Feind. Hooligans, Skinheads, Mafiosi sowie südländische und osteuropäische Messerstecher sind dankbare Partner. Beliebt bei den Champions: Auf der Jahresversammlung der Angels oder Bandidos die Farben lautstark in den Schmutz ziehen. Am besten pinkelt man drauf und bezeichnet alle Anwesenden als Muttersöhnchen etc! Nur was für Hartgesottene!
Viel Spaß beim Üben!!!!
(Das war natürlich nur Spaß! Satire quasi)