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Alt 07-01-2008, 00:25
astrid astrid ist offline
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Kampfkunst: JunFan/JKD, Kali
 
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Ich denke, daß das Hauptproblem nicht die physiologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind, sonder eher, daß es einfach zu wenige Frauen im Kampfsport gibt.

Bei den Männern sind ja auch nicht prinzipiell alle Trainierenden gleich supertoll. Es gibt viele, die schlecht oder im Mittelfeld sind und nur einige, die wirklich gut sind. Dadurch, daß es aber insgesamt viele Männer gibt, die trainieren, wird man schon ein ordentliches Grüppchen an Guten zusammenfinden. Schlechte wird man auf Turnieren wahrscheinlich gar nicht sehen, weil die sich schon nach dem Sparring ausrechnen können, daß sie nix reißen werden und Mittlere werden es sich sicherlich auch überlegen, ob sie gegen die Guten antreten wollen.

Bei den Frauen, wo die Ausgangsverteilung zwischen Guten, Mittleren und Schlechten mE gleich wie bei den Männern ist, wird man allerdings nur ein paar versprengte Gute finden, weil es ebens insgesamt nicht so viele Frauen gibt. Für das Turniergeschehen ergibt sich dadurch (leider) weniger Konkurenz (bzw auch "schlechte" Konkurrenz) ... die Guten müssen sich mangels Herausforderungen weniger anstrengen um irgendeinen Titel oä zu erreichen und daher bleibt das Niveau allgemein niedriger.

Klar, gibt das ganze dann eine schlechte Optik für Frauen allgemein und diejenigen, die alle über einen Kamm scheren möchten, können davon sicherlich gut diverse Vorurteile ableiten ... für eine einzelne Frau, die ehrgeizig ist und sich ins Training reinkniet, wird man aber davon mE keine Aussage treffen können.

astrid
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