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Alt 07-01-2008, 15:22
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Klaus Klaus ist offline
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Es gibt zumindest Mechanismen, mit denen auch Frauen ihre Kraftausbeute und Ausdauerkraft erheblich steigern können. Wenn man mal einer "Tussi" die Hand gibt und einer Reiterin, wird man merken dass Letztere einen richtig kräftigen Händedruck hat. Hängt damit zusammen dass man beim Reiten permanent mit Körperspannung und Balance arbeitet, ohne viel zu denken. Es gibt auch tolle Übungen die kontraproduktiv sind. Ich würde zum Beispiel das Ausdauertraining mit leichten Hanteln (hundertfünfzigmal mit 750g-Hantel schlagen) lassen, und stattdessen eine schwerere Hantel am Kinn herumtragen. Oder mit Metall-/Steinkugeln arbeiten. Dann kann man vielleicht nicht mehr 150 Schläge pro Runde bringen, aber die 30 Powerpunches die man bringt tun weh.

Was auch eine Menge bringt, sind Übungen für innere Kraft, als da wären Qigong und (anfangs extrem) langsame Bewegungsübungen. Hat grosse Vorteile, aber ein paar Nachteile (Muskeldefinition geht runter, man nimmt zu, und wenn man konditionell abbaut dann später aber richtig derb, heftig). Herkömmliches schlecht strukturiertes Training sorgt öfter für tolle Leistungen wo man sie nicht nötig hat, und das was man können soll klappt nicht. Die Körperstruktur verändert sich zum negativen (Felix-Sturm-Syndrom), Haltekraft geht runter, Muskeln brauchen für die Leistung die sie haben zuviel Ressourcen. Training aus den chinesischen Inneren Kampfkünsten (die heissen so weil man den Körper "von innen" aufbaut) helfen da weiter, aber wie gesagt kann es passieren dass man an einem bestimmten Punkt auch mal dramatisch Gewicht zunimmt (20%, eventuell nur bei "dünnen" Männern) weil man Wasser einlagert (ggf. ein Nebeneffekt der Einlagerung chemischer Ressourcen wie Creatin). Ob das immer und auch bei Frauen passiert, keine Ahnung. Es gibt aber auch Frauen in den IMAs bei denen bekannt war dass die ziemlich kräftig sind.

Als einfachen Einstieg machst Du am besten irgendeine Übung bei der Du die Arme streckst oder vor dem Körper bis auf Augenhöhe hebst und senkst, und das einfach nur SO LANGSAM WIE ES GEHT. Das gleiche mit einer halben Kniebeuge (nicht mehr als 90°) und den Oberkörper sinken lassen (krumm werden), und dann aus der Kniebeuge wieder aufstehen und den Oberkörper langsam strecken. Auch wieder EXTREM langsam. 20 Minuten pro Tag reichen. Nach vier, fünf Wochen solltest Du merken dass sich was tut. Dann kann man auch zu einer richtigen Übung übergehen, wie der Senkong-Übung, oder einer kurzen Taiji-Form.

Geändert von Klaus (07-01-2008 um 15:25 Uhr).
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