Zitat:
Nur, wenn die z.B. als Erste wo auflaeuft wo 7 auf 2 am Boden liegenden pruegeln, dann geht das sehr einfach:
sich eindeutig als Polizei zu erkennen geben
Anweisung sich auf dem Bauch niedrzulegen
dann die Moeglichkeit dass die a) abhauen, b) Folge leisten, c) dumm sind und auf die Kollegin losgehen
in den faellen a und b kann man nur sagen ok, der angriff ist eingestellt
im fall c, die Aggressoren werden mit groesster Wahrscheinlichkeit mit 00 buckshot abserviert.
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Wobei das für einen einzigen männlichen Kollegen auch nicht sonderlich anders aussehen dürfte...
Die Sache mit den Einzelstreifen haben wir im Kollegenkreis auch schon das eine oder andere Mal durchdiskutiert, weil es ja auch in einigen deutschen Bundesländern schon entsprechende Überlegungen gegeben hat. Diejenigen Kollegen, die das Thema nicht pauschal und ohne nachzudenken abgelehnt haben (was die Mehrheit getan hat), sind überwiegend zu der Ansicht gekommen, daß so ein Modell im Grunde möglich ist, aber nur, wenn Ausbildung, Ausrüstung und rechtliche Befugnisse grundlegend geändert werden. Außerdem müßte eine Personalstärke gewährleistet sein, die auf keinen Fall unter dem jetzigen Stand (eher darüber) liegt.
Insofern kann man wohl sagen, daß die Sache das Potential hat, die Überwachungsdichte zu erhöhen (weil mehr Streifenwagen auf der Straße), aber nicht geeignet ist, Kosten zu sparen. Und da das das Hauptinteresse unserer Häuptlinge ist, dürfte es wohl nicht zu einer ernsthaften Umsetzung in Deutschland kommen. Stattdessen rechne ich bei weiterem Personalabbau und Verschlechterung der öffentlichen Haushaltslage damit, daß irgendwann "halbe" Streifen für unkritische Einsätze wie Tatortaufnahme bei Bagatelldelikten, leichte Verkehrsunfälle usw. eingesetzt werden. Und irgendwann wird mal ein Kollege was abkriegen, wenn sich aus einer scheinbar harmlosen Sache ein Konflikt entwickelt und er alleine auf weiter Flur steht...
Aber das ist im Grunde ein anderes Thema.