Da mir irgendwie komisch wird bei dem Gedanken um was es geht, würde ich dringend empfehlen eine von der Polizei empfohlene Beratungsstelle aufzusuchen, mit denen Du Klartext reden kannst. WAS GENAU passiert ist. Davon hängt ein bischen ab, wie man damit weiter leben kann. Der Mann ist der Beschreibung nach eine tickende Zeitbombe, und ist von der Sorte die eher was verdeckt, als sich hinterher schuldig fühlt. Wenn er schon "sauer" wird weil sein Opfer hinterher nicht beglückt wirkt.
Ich blicke irgendwie nicht durch was das für ein Umfeld ist, hört sich nach Umschulung/Berufsschule oder ähnlichem an. Und er kann höchstens von der Massnahme ausgeschlossen werden. Wobei der "Vermittler" noch nicht mal ein ausgebildeter erfahrener Schlichter/Mediator/Therapeut ist sondern irgendein Hansel von der Stadt oder Kommune der gerade mal ein Berufsbíldungszentrum oder sowas leitet, und merkwürdige Ideen im Bereich Strafrecht hat wenn es um einen "Mann wie ihn" geht. Ich würde, NACH einer Beratung bei der Polizei, auf dem Gespräch BESTEHEN, dann gibt es auch Zeugen. Und da klipp und klar die Wahrheit darlegen, was passiert ist, was er gesagt oder gedroht hat. Und dass es hier nicht darum geht "wem er glaubt", sondern darum eine LETZTE CHANCE zu geben, eine Strafanzeige zu vermeiden, und damit seine Pläne kaputt zu machen. Die Gefahr besteht natürlich, dass er ausflippt. Vielleicht einfach mal ein automatisches Diktiergerät in die Tasche stecken bei dem Gespräch, ist zwar nicht gerichtsverwertbar und muss geheim bleiben, macht aber entsprechend Eindruck bei dem Beamten der sich das ggf. anhört. Insbesondere wenn darauf Drohungen zu hören sind. Die dürfen darauf dann nicht Bezug nehmen, werden aber entsprechend ungehalten sein, und sehr heftig auf so jemanden einreden. Allerdings solltest Du der Polizei sagen Du hättest das Ding aus Versehen in der Tasche gehabt, und den beiden Spacken gar nichts erzählen ... Vorher testen wie man das in der Hose, Jacke oder Handtasche verstauen muss, damit man auch was hört.
Auch wenn wir es natürlich keinesfalls empfehlen dürfen, da nicht legal, kann der eine oder andere natürlich immer auf die Idee kommen, ihn mal von einem 2m-120-Kilo-Schrank besuchen zu lassen, der ihm "dringend empfiehlt", keine Schritte gegen Dich zu unternehmen. Sollten aber zuverlässige Leute sein.
Geändert von Klaus (30-01-2008 um 12:38 Uhr).
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