Zitat:
Zitat von nogain Welcher Kurs soll denn bitte vermitteln für was andere Jahre brauchen? Trainiere seit Jahren schon die verschiedensten Dinge wie Muay Thai, MMA, Boxen,etc. und arbeite täglich im Sec-Bereich. Dort komme auch ich immer wieder in Situation wo Du durch ganz unvorhergesehene Aktion kurz ganz schön zu kämpfen hast. Bestes Mittel hier ist immer noch die Prävention, kurz gesagt, immer schön Distanz halten, etc. Im privaten Bereich heißt das bestimmte Orte und Situationen meiden, usw. Ein kurzer Überraschungsangriff kann selbst für einen KK-Profi komplett nach hinten losgehen. In konstantem Training mit entsprechender Härte erhält man aber noch am ehesten die Fähigkeiten vermittelt die nachher benötigt werden. Wer aber glaubt, dass er in ein paar Kursen SV-Fähig wird der ist ein Traumtänzer. Kenne genug Frauen die wie oben beschrieben als Abschluss eines Kurses in überraschende Situationen im Außenbereich gebracht wurden. Alle durch die Bank haben versagt. Wer sich also schützen will der muss einfach ein konstantes Training (allerdings bitte kein Piffpaff-Armschach oder hebeln ohne den geringsten Gegendruck) betreiben und vor allem sich immer über Ort und Situation bewusst sein. Hartes Training für harte Situationen ist unerlässlich ob man es war haben will oder nicht. |
Also Armschach halte ich für sowas auch nicht für gut obwohl ich selbst
WT praktiziere
Was Selbstverteidigung für Frauen betrifft hab ich ne klare und sehr harte Einstellung:
Am besten so oft wie möglich knallhart Trainieren und zwar eben Situationen in denen man sich nicht auf einen Kampf (der dann in einigen Sekunden beginnen wird) einstellen kann, sondern überrascht wird.
Ich habe auch nie gesagt, dass ein einzelner Kurs etwas bringen würde.
Man lese den letzten Abschnitt meines Posts
Was auch elementar für so eine "Ausbildung" (welcher Stil auch immer) sein sollte, ist ein Training zur psychologischen Abhärtung/psychologischer Kampf.
Bevor diese Aussage zur allgemeinen Verwirrung führt:
Die meisten "Täter" (oder wie man diese Gesindel, das sich an Frauen vergehen will, auch immer nennen will) die nicht aus der eigenen Familie und dem Bekanntenkreis stammen, sprich die tatsächlichen Psychofreaks da draußen, die so böse Komplexe bzw. Störungen haben, dass sie so etwas zu tun bereit sind, haben ein RIESEN PROBLEM mit emotional starken Frauen.
Solche Typen suchen Opfer und keine Gegner.
Da reichen nicht nur oft, sondern meistens ein paar ziemlich direkte Worte (keine Beleidigungen, weil diese selbst den erbärmlichsten Irren in seinem Tun nur bekräftigen oder ihn zumindest wütend und damit emotional stabiler machen könnten! Diese Info ist einfach wichtig!), wobei die Stimmlage und die Selbstsicherheit entscheidend sind, und die Typen nehmen die Beine in die Hand.
(natürlich gibt es Ausnahmen, aber die haben dann wiederum meist 2-3 Promille oder andere Probleme s.u.
Man könnte etliche Bücher über das Thema schreiben, die gibt es allerdings schon)
Ich persönlich finde also, dass so ein Kurs mit einem psychologischen Training beginnen sollte, der selbst dem zartesten Wesen beibringt, ihre Frau zu stehen
Kampftechniken sollten so hart und so realitätsnah wie möglich trainiert werden. Armschach à la Chi Sao ist einfach ein gutes Gefühlstraining, that's all, aber darauf würde ich so einen Kurs nicht aufbauen.
Was ich bisher so von Krav Maga gehört habe, würde dieses System als Beispiel, aber auch jede andre Kampf-Taktik mir als sinnvoll erscheinen, in der man nicht einfach versucht zu schlagen und zu treten, sondern tatsächlich soviel Schaden wie möglich anrichtet und direkt danach das Weite sucht.
Zu detaillierte Aussagen darüber, was eine Frau, der im Dunklen aufgelauert wird mit ihrem Angreifer meiner Meinung nach tun sollte, spar ich mir hier mal größtenteils, aber wenn der Typ nach der versuchten Gewalttat noch aussieht wie vor dem Angriff, hat er meiner Meinung nach entweder sein Ziel leider erreicht oder ist doch bereits durch das harte verbale Angehen abgeschreckt worden.
siehe Wikipedia:
Notwehr - Wikipedia
ferner: "So muss beispielsweise niemand eine Körperverletzung hinnehmen, falls diese nur durch eine tödliche Abwehrhandlung zu verhindern ist."
Also:
Niemals zurückschrecken und nur an das eigene Überleben&Verhindern einer Vergewaltigung denken und so hart handeln wie es nur geht!
Kugelschreiber, Haarnadel, Makeup-Stift, Fingernägel, Handtaschenriemen usw...
Solang frau nicht wirklich Meister einer Kampfkunst ist gilt sowieso:
Jedes Mittel das zur Abwendung der Gefahr für Leib und Leben erforderlich ist, ist erlaubt!
Sorry, wenn ich bei dem Thema so energisch bin, aber gewisse Dinge sollte sich frau einfach klarmachen, denn selbst einige Kampfkunsttechniken kann ein Angreifer möglicherweise in so einer Situation (durch Drogen, Alkohol, natürlich bedingte körperliche Unempfindlichkeit oder einfach nur ne abgefahrene Psyche) wegstecken.
Alles, was ihn jedoch aus dem Konzept bringt, von verbalem Einschüchtern bishin zu explizit brutalen Angriffsmethoden, sollte nicht nur versucht, sondern "getan" werden um den Täter von seinem Vorhaben abzubringen; ihm Angst davor zu machen, an seinem Tatvorhaben festzuhalten!
(Gleicher Effekt wie ein Kind, das auf die Herdplatte oder gar in einen Ventilator fasst.)
- wenn das durch harte Worte und ein selbstbewusstes Auftreten bereits gelingt, GUT!
- wenn es nur durch brutale Angriffe auf seine empfindlichsten Stellen gelingt, AUCH GUT!
- nichts machen und es über sich ergehen lassen: "Schlechtest mögliche Entscheidung!!!"
Wenn es um Leib und Leben geht, gibt es kein Aufgeben, da MUSS man einfach alles tun, was nötig ist, um die Gefahr auszuschalten!
Doch darauf muss zunächst einmal die mentale Ebene vorbereitet werden.
(ich wiederhole mich, ich weiß

)
Die psychische Barriere der meisten Frauen, Gewalt auszuüben, selbst wenn sie damit sich selbst schützen oder vor schlimmerem bewahren könnten, ist genau der Punkt, an dem ich bei einem fortwährenden Selbstverteidigungskurs/Angebot ansetzen würde.
So, erstmal genug geredet
Gruß
Manuel