Zitat:
Zitat von BlackDog hieß der Ursprung nicht Wing Chun?
Das ist doch der Name von der Schülerin der Erfinderin oder nicht? |
Das ist nur eine Legende, nicht belegt.
Wing Chun und Co sind allesamt nur phonetische Umschriften derselben chinesischen Schriftzeichen. Es mag zwar eine wissenschaftliche Konvention geben, wie genau die von statten zu gehen hat, ansich ist aber alles "richtig", was halt nach "Uing Dschun" klingt. Durch die Verbreitung im Westen haben sich Markennamen mit festgelegten Schriftzeichen herausgebildet:
WT (Wing Tsun/Tzun und Co) geht in aller Regel auf Leung Ting zurück. Wing Chun ist eine viel verwendete Schreibweise und mag als die generelle gelten. Lo Man Lam verwendet sie zB aber auch zig andere. Ving Tsun ist die Schreibweise, die vornehmlich Wong Shun Leungs Schüler verwenden, sowohl Garry Lams Linie, als auch Barry Lees und Philip Bayers. Alle möglichen anderen Verballhornungen sind in der Regel Abspaltungen von der EWTO, also letztlich Leung Ting Abkömmlinge (Ving Chun von ***** zB).
Das auf dem Video sieht nicht wie das Werk Wongs aus, deswegen beharre ich darauf, dass es kein
VT, sondern der Anschauung nach vielmehr
WT nach Leung sein dürfte.
Bruce Lee hat ein Bisschen von Yip Man und viel von Wong gelernt, also kein
WT, sondern wenn, dann Wing Chun oder Ving Tsun.
Was die Aussprache von
JKD, aber auch anderen chinesischen Worten angeht, fährt man meist ganz gut damit, wenn man das gelesene englisch ausspricht. Die Umschriften der chin. Schriftzeichen gehen auf englische Muttersprachler zurück. So wird "Jian" "Dschiän" ausgesprochen, Jeet Kune Do " Jit Kun do". Wobei letzteres eine Verballhornung durch englische Zungen sein dürfte, die kein "ü" auszusprechen vermögen, denn eigentlich heißt "Faust" nicht "Kune", sondern "kuen" und wird "küen" ausgesprochen. Aber die Amis sagen ja auch "Freddy Kr
uger"...