hallo busch,
danke
du hast recht. es geht hier wirklich nicht um bodybuilding.
hallo carsten,
Zitat:
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blauvogels Beitrag ist ja auch wirklich gut, nur hat er keine Argumente gebracht, warum seine Technik besser geworden ist.
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was von meiner vorigen beschreibung in meine technik einfliesst, habe ich darin erwähnt, das ich durch das zusätzliche krafttraining auf meinen bewegungsablauf nochmal extra und anders achte und meinen körper zusätzlich vertiefter wahrnehme und neue aspekte entdecke. das wirkt sich selbstverständlich auf die technik aus.
ich muss dich ja wohl hoffentlich nicht über die wichtigkeit des eigenen körperempfinden beim aikido aufklären?!
darüberhinaus, merke ich eine andere spannung in meinen muskeln. das hat nichts mit überhöhtem krafteinsatz zu tun.
noch was. ich finde eine erhöhte körperliche fitness bringt in allem was.
gestern hat mein trainer wiedermal sein "drill-programm" durchgezogen. runden rennen, über matten robben, unter leuten durch, obendrüber usw.
wir haben gerade neue, die wegen einem umzug bei uns gelandet sind. die haben geschaut, die nase gerümpft und nach einer kleinen runde rennen am mattenrand eine pause benötigt.
bei den verschiedenen "über die matten robben"-varianten, haben die nichtmal drei meter geschafft.
die waren nicht in der lage, ihre muskeln zu koordinieren und lagen dann einfach bewegungsunfähig auf dem boden.
ich rede hier nicht von anfängern, sondern von mehrfachen danträgern.
siehst du darin denn keine fähigkeiten, die man nicht auch für techniken brauchen könnte?!
ich kann es nicht glauben, dass aikidoka meinen mit fast null fitness ernsthaft eine
kk zu betreiben. vollig egal, ob sie auf den einsatz von kraft beruht oder nicht.
und diese aikidoka verwenden in ihren techniken tendenziell sogar mehr kraft bzw. die technik funktioniert erst gar nicht, weil sie vielleicht den hüfteinsatz "unterschlagen".
sie scheinen sich dieser körperteile nicht wirklich bewusst zu sein. weder in ihrer bewegungsfähigkeit, noch in dem bewusstsein ihrer muskeln an der stelle.
auch beim aikido braucht man muskeln. ein arm bewegt sich nicht von selbst. wie schön, dass man diese muskeln beim kraftraining sehr differenziert spüren kann.
dir ist aber klar, dass der hüfteinsatz für das funktionieren einer technik beim aikido essentiell ist ? oder?
Zitat:
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Bin ich gar nicht. Ich habe auch nie gesagt, dass mein kein Krafttraining machen soll. Man muss sich aber bewusst sein, was es für die eigene Technik bedeutet. Nämlich zusätzliche Arbeit.
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was verstehst du bei aikido unter zusätzlicher arbeit?
ich habe geschrieben, dass es sich um einen minimum an mehraufwand handelt - ich rede von vielleicht maximal einer minute zusätzlichem dehnen oder bewegen.
das fällt bei 20 min gymnastik vorm training nicht ins gewicht.
und gymnastik fördert die beweglichkeit ungemein

- ob mit oder ohne kraftraining.
ich verstehe auch nicht das du "zusätzliche arbeit" hier negativ interpretierst. durch aikido habe ich meine freude an bewegung entdeckt und ich freue mich darüber, eine minute länger üben zu können.
aikido ist bewegung und ich verstehe nicht, was an zusätzlicher bewegung unter zusätzlicher arbeit zu verstehen ist.
ich kenne aber aikidoka, die eine ähnliche meinung vertreten, weil das wort "kraft" bei vielen in den kreisen verpönt ist.
das ist unfug. flexibilität und offenheit, sich auf unerwartetes einlassen sind doch ebenso ein grundelement von aikido.
die wollen dann aber lieber wie ein wischlappen auf dem boden rumliegen

- ok, das ist sicherlich auch eine erfahrung
ich kenne mindestens genausoviele aikidoka mit wenig muskelaufbau die stocksteif sind, wie die, mit mehr muskelmasse.
ausserdem macht schwimmen als ausgleich zum krafttraining auch spass. ist ja bewegung.
übrigens bin ich durch die entdeckund des wassers letztendlich entspannter als vorm krafttraining

- ohne dem hätte ich das nie entdeckt
gruss
blauvogel
p.s. ich kann natürlich nicht wissen, wie der herr aus dem zitat die verbesserung der technik durch krafttraining für sich definiert.
ich beschreibe nur meine erfahrungen mit eunem halben jahr krafttraining und neun jahren intensiv praktiziertem aikido. sicherlich fehlt mir die erfahrung, wie sie der zitierte herr hatte.
aber ich weiss, dass er recht hat
p.s ich bin übrigens eine "sie"