Der Großteil des deutschen Waffenrechts ist höchst albern. Das ändert leider nichts an der Tatsache, daß es auf uns angewandt wird.
Mal etwas weitergesponnen, was wäre denn z.B. mal mit folgender Konstellation: der hypothetische
KKB-User und begeisterte
FMA'ler X. fährt zum Training und hat in seinem Auto etliche Stöcke und Klingen verschiedenster Couleur liegen. Unterwegs gerät er in eine Verkehrskontrolle und der Schutzmann Y., der auch nicht so richtig weiß, was das mit den neuen Waffenrecht so alles auf sich hat, und keinen Fehler machen möchte, schreibt sich sicherheitshalber mal X.'s Personalien auf und unterrichtet das Ordnungsamt der Stadt.
Der zuständige Sachbearbeiter, der Waffen schon mal prinzipiell nicht mag, hört X. schriftlich an und entscheidet, "Hm, der macht ja Messerkampf und Killertraining und so... das ist für mich aber kein Sport. Kampfsport ist sowas wie Judo, das kenne ich noch von früher." Es folgt ein saftiger Bußgeldbescheid. Nun kann X. entweder zahlen (tut weh) oder das Ganze vor den Bußgeldrichter bringen und darauf hoffen, daß der die Sache anders sieht (tut auch weh, weil Anwalt kostet Geld und wer verknackt wird, trägt die Kosten selber). Und selbst wenn er am Ende doch gewinnt, hat er jede Menge Ärger, Auslagen und Zeitverlust gehabt.
Klingt verrückt? Mir sind etliche tatsächlich geschehene Fälle aus anderen waffenrechtlichen Bereichen bekannt, die nicht weniger "verrückt" waren.