Ich halte Verständnisfragen für sehr wichtig. Wer eine hat, soll sie stellen. Das vermeidet Miss- und Unverständnis und hilft mir, mich deutlich auszudrücken.
Zum Thema Kritik: Ich fände es übrigens fatal, wenn ich keinerlei Reflexion durch meine Leute bekäme. Das muss nicht immer verbal sein. Um es mit Watzlawick zu sagen: "Man kann nicht nicht kommunizieren." Das kann ich auch im Training wahrnehmen, wenn ich aufmerksam bin. Ansonsten halte ich verbal geäusserte konstruktive Kritik für sehr wichtig, aber zur rechten Zeit. Das Training ist nur bedingt dafür geeignet. Wenn es Zweifel an der Funktionalität bestimmter Techniken oder Prinzipien gibt, kann man diese natürlich im Rahmen eines Sparrings versuchen zu beseitigen. Größere theoretische Diskussionen können ggf. ans Ende der Trainingszeit verlegt werden, sofern ich Lust habe, über bestimmte Dinge zu diskutieren...
Das Provokationen nichts im Training zu suchen haben, sollte auch Anfängern selbstverständlich sein. So viel Respekt sollte man allen Trainingsteilnehmern erweisen, nicht nur dem Lehrer. Wer grundsätzlich meine Kompetenzen anzweifelt, kann sich ja einen anderen Trainer suchen. Ich bin ja kein Missionar und muss keinen von irgendwas überzeugen. Wer von meinem Wissen teilhaben möchte, ist willkommen, wer nicht, soll meine Zeit nicht verschwenden.
Gruß, Ralf