als ich eben auf den seiten meiner örtlichen volkshochschule surfte fiel mir folgende anzeige ins auge.
Einführung in die Selbstverteidigung
Das traditionelle Taekwon-Do ist ein System der waffenlosen Selbstver-teidigung. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/-innen auf den eventuel-len Ernstfall eines körperlichen Angriffs vorzubereiten und in die Lage zu versetzen, sich angemessen zu verteidigen. Vor allen Dingen geht es darum, ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln und Ängste abzubauen. Der Unterricht erfolgt ohne Körperkontakt und vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten im Krafteinsatz, Reaktionsschnelligkeit und (Grund-)Techniken. (Bitte bequeme Sportkleidung mitbringen) |
das mit verlaub ist für mich bitterster teilnehmernepp. ich bin ja selber der ansicht das sv zu 50% einstellung, 45% verhalten und nur zu 5% wirklich körperlich ist aber diese 5% müssen konsequent und wenn nötig mit aua trainiert werden.
ich kann kein timing, keine abwehr, kein distanzgefühl, keine kraftanwendung trainieren wenn ich die teilnehmer 5m auseinander stelle damit sie sich nicht berühren. sowas ist für mich ein unding.
ich frage mich auch was das für eine zielgruppe sein soll, die sich nichtmal im training schlägen aussetzen möchte.
und dann wundert sich ein teilnehmer im nachhinein warum er im ernstfall die schnauze voll bekommt, im training ist er ja schliesslich nie getroffen worden.