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Alt 27-03-2008, 13:06
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IM Gerd IM Gerd ist offline
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Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 03.05.2007
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Ich kann Kouhei gut verstehen!
Ich mache jetzt seit ca. 1.5 Jahren Shotokan Karate. Gut, es ist noch keine lange, wenn nicht sogar erst eine sehr kurze Zeit aber ich kam auch schon in solche Situationen.

Was ich für sehr erwähnenswert halte ist die Tatsache der Charakteschule und konkreter den Aspekt der Selbstüberschätzung.
Ich denke viele kennen das Gefühl das man nach einem halben Jahr denkt: So, gut ich kann alles für die Prüfung und fragt sich: mmh wieso mach ich immer dassselbe!

Und gerade da fängt es an. Ich hatte damals das Glück das ich (teilweise auch widerwillig) einfach mal bei unserem Sommertrainingslager (1 Woche) mitgefahren bin.

Diese Woche hat mir die Langweile soz. geraubt. Ich war das Jahr danach so dermaßen motiviert, dass ich nur noch an schlechten Tagen mal in diese Situation komme.

Was ich meine ist das man von diesem Tripp runterkommen sollte, dass man am besten bei jedem Training gleich alles Neue lernen möchte!
Denn man kann sich (meiner Meinung nach) nur weiterentwickeln wenn man nahezu alle Techniken (zu dem jeweligen Leistungstand) im Schlaf beherrscht und das ist nunmal mit einer ständigen Wiederholung verbunden!

edit: Man sollte sich immer erst daran erinnern wo man überhaupt steht bevor man sich über das Training beschwert! Ich habe im Februar gerade erst die Prüfung zum 7.Kyu abgelegt und denke an manchen Tagen: Boah jetzt musst du wieder ein Jahr warten obwohl du die Prüfung doch bestehen würdest! Und wenn ich dann an kleineren Seminaren von unserem Dachverband teilnehme merke ich erst wie sehr ich doch noch am Anfang stehe!

Und aus diesem Grund habe ich für manchmal gestimmt! Weil es einfach an manchen Tagen so sein muss obwohl man sich doch viel lieber kloppen würde

Geändert von IM Gerd (27-03-2008 um 13:13 Uhr).