1. Nö, mir bringt das Training Spass und die Gruppe schockt, das Taekwondo war mir zu luschig [unter sportlichen Aspekten] und der ganze Glückskeksweisheiten und Kampfschrei-Kram war einfach nicht das richtige für mich. Der
SV Aspekt war bei meiner Wahl ehrlich gesagt nebensächlich, es ist eher ein netter Bonus, den ich inzwischen aber immer mehr schätze.
2. Würd ich jetzt nicht sagen, auf meine Gruppe trifft das auch nicht zu. Wir vermarkten uns aber auch nicht als Geheimtipp für 15 jährige 50 Kilo Nerds die immer ihr Pausenbrot abdrücken müssen. Das Selbstvertrauen wächst allerdings mit der Zeit, dafür wird man auch ein bischen "
SV-paranoid"
3. Definiere "richtig kämpfen". Ich würde schon behaupten das ich mich einigermaßen wehren kann, ne Garantie gibt es aber wie überall sowieso nicht. Und
SV heisst ja sowieso nicht zwingend Kampf, wenns geht würd ich ihn eh vermeiden oder flitzen.
4. Tendenz zum Geld,
SV ist aktuell in Mode würd ich sagen
5. Kp, ich schätze zumindest meine Instructoren definitiv nicht so ein. Wir sind ja nich beim Bund^^
6. Kp, interessiert mich nicht, ich will auch nich Instructor werden
7. Mir auch egal
8. Das langjährige Erlernen und hochpräzisen Ausführungen gilt imo eher für die Ausbilder. Trainierende werden imo recht schnell einigermaßen fit und sicher, das ist ja auch Sinn der Sache. Und im Zweifelsall ists egal in welchem Winkel mein Ellenbogen irgendwo reinkracht, +/- 5° sind da eher nebensächlich. Wichtig ist erstmal das ich überhaupt blocke und dann agiere. Wir machen ja keinen ollen Budo-Formenlauf oder Schattenkampf. Allerdings wirds natürlich irgendwann auch monoton, wenn man nur ein begrenztes Technikspektrum hat. Wenn ich im Training schon wieder Befreiung gegen Würger im Stand oder so hab, ists natürlich nicht allzu spannend beim 20. mal. Allerdings wird bei uns gerade eine Fortgeschritten-Gruppe ins Leben gerufen, in die ich große Hoffnung setze. Sonst bräucht ich noch ne weitere Kampfsportart auf Dauer denk ich.