Ich zitiere mich hier einmal selbst aus dem yang-stil-vid-thread:
Dort habe ich die These aufgestellt,
dass die Bewegungen des taiji an die asiatischen Körperproportionen angepasst sind und es kleinwüchsigen Menschen mit im Verhältnis zum Oberkörper kurzen Beinen und wohlmöglich einem 1 zu 1 Verhältnis von Ober- zu Unterschenkel (Mantis meinte, 2:1 wäre besser) wesentlich leichter fällt, die im taiji geforderten Bewegungen auszuführen. Und zwar unabhängig von ihrem Trainingszustand. Mal ganz abgesehen vom ästhetischen Ausdruck. Ein Massai-Typ oder ein Top-Model haben neben einem gedrungenen Körper a la Meister Fu Man Shu oder den chinesischen Ladies auf den vids schon verloren, egal wie präzise die Ausführung der Figuren ist. Ich lasse mich gern mit vids von grazilen 2m Meistern und hochaufgeschossenen, schlanken Frauen mit Endlosbeinen vom Gegenteil überzeugen.
Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass die Anzahl von Chinesen mit einer Körpergröße über 1.85m zur Zeit der Entstehung der
KK nicht sehr hoch war. Ebenso, wie die Anzahl übergewichtiger Chinesen.
Aml.
laoshu