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Alt 04-04-2008, 21:13
teamaster teamaster ist offline
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Kampfkunst: Taigingseng mit gelben Löffel
 
Registrierungsdatum: 14.02.2005
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Zitat von tsange Beitrag anzeigen
ich hatte mantis eher so verstanden, dass das manische lehrer-testen durch grobheiten in erster linie den (vom engagierten lehrer gewünschten) lernprozess des schülers behindert und _zusätzlich_ insofern respektlos ist, als der sinn des (vom lehrer gestalteten) unterrichts nicht respektiert wird, wenn statt des konzentrierens auf das gerade zu übende der kopf des schülers voll mit macht-und-misstrauensspielchen ist.

ich denke, es wird kein lehrer was dagegen haben, wenn ein schüler darum bittet, die tragfähigkeit der kampfkunst des lehrers auch mal durch einen richtigen angriffsversuch am eigenen leib erfahren zu dürfen. aber einfach mitten in einer übung (die wohl ihren sinn hat und bei der der lehrer sich was gedacht hat) unvermittelt drauflosrempeln, um die reaktion zu testen, hat was feindseliges und spricht nicht sehr dafür, dass man den unterricht ernstnimmt und zum lernen da ist.

ein absichtliches provozieren des lehrers könnte ich mich vorstellen, wenn einer stumfsinnig dienst nach vorschrift abspult und daher ein bedarf besteht, ihm dafür im wörtlichen wie im übertragenen sinn einen rempler zu verpassen. aber wenn einer mit persönlichem engagement einen unterricht sorgsam so aufbaut, dass seine schüler maximal davon profitieren, ist es eine sinnlose und wohl auch kränkende misstrauenskundgebung, hier mit grobheiten querzuschießen und damit den ansprüchlichen kunden raushängen zu lassen, bei dem der lehrer stets nach irgendwelchen unterrichtsfremden kriterien auf dem prüfstand/schleudersitz gesetzt wird. weil ob der unterricht gut ist oder nicht, ist an solchen spielen ganz sicher nicht zu erkennen.

ps: ein lehrer, der meint, sein kämpferherz ausgerechnet in machtspielen mit schülern beweisen zu müssen, wäre für mich ein grund, schon mal für alle fälle ein paar schnupperstunden in anderen schulen zu nehmen.


Für mich ist der Sachverhalt folgendermaßen. Techniken die auf die Kooperation des Schülers angewiesen sind, damit sie funktionieren, sind für mich reine Zeitverschwendung. Dazu zählen eine Vielzahl von Hebeltechniken die unter realen Bedinungen nicht funktionieren.
Außerdem nerven die dargestellten Videos mit Hupfdohlen, die ehrfurchtsvoll mit Ihrem Meister kooperieren und von selbst wegspringen.
Außerdem verstehe ich nicht, warum hier Links zu Videos gelöscht werden, die einmal die andere Seite darstellen. Eben wenn der Schüler oder Gegner nicht kooperiert.
Da muss man annehmen , dass Mantis und Stoeppler selbst Lehrer sind, die die Wahrheit nicht vertragen.
Mit geht es lediglich um eine realitische Darstellung der Kampfkunst und der Möglichkeiten.

Gruß teamster