Zitat:
Zitat von teamaster Für mich ist der Sachverhalt folgendermaßen. Techniken die auf die Kooperation des Schülers angewiesen sind, damit sie funktionieren, sind für mich reine Zeitverschwendung. Dazu zählen eine Vielzahl von Hebeltechniken die unter realen Bedinungen nicht funktionieren. |
Das ist eine Problematik, die sich durch alle
KK zieht.
Bei
KK die einen Wettkampfteil haben, merkt man das wenigstens schneller(Ein Sandsack schlägt nicht zurück; ein hunderte Male geübter Wurf klappt im Wettkampf nicht oder nur sehr selten...).
Es hängt IHMO auch nicht unbedingt an den Techniken, sondern an der Art der Ausführung. Nur weil ich die Erfahrung mache, dass ich im Wettkampf keinen Schulterwurf machen kann, heißt dass noch lange nicht, dass Schulterwürfe im Wettkampf nicht klappen.
Das gleiche gilt für Hebel: Anstatt hunderte nicht funktionierender Hebelvariationen einzustudieren, lieber rauskriegen und üben, wie und unter welchen Bedingungen ein Hebel funktionieren kann.
Andererseits ergibt sich durch das Reglement im Wettkampf, dass manche Techniken/Verhaltensweisen realistisch sind, die bei anderen Regeln oder gar ohne Regeln nicht sinnvoll erscheinen.
Ein Boxer wird keine Abwehr gegen Lowkicks oder Takedowns trainieren; ein Vollkontakt-Taekwondoin kann eventuell seine Deckung vernachlässigen, da er nicht gewohnt ist, mit den Fäusten zum Kopf geschlagen zu werden:
YouTube - Jerome Le Banner Vs. Yong Soo Park - K1 Seoul 2007 Final 16 Zitat:
Zitat von teamaster Außerdem verstehe ich nicht, warum hier Links zu Videos gelöscht werden, die einmal die andere Seite darstellen. Eben wenn der Schüler oder Gegner nicht kooperiert.
Da muss man annehmen , dass Mantis und Stoeppler selbst Lehrer sind, die die Wahrheit nicht vertragen. |
Das von Dir eingestellte Video kennen die meisten ("déjà vu"), und die meisten ernsthaften
IMA finden das genauso lustig wie Du und haben eine realistische Einstellung zur kontaklosen Arbeit.
Warum das Video genau gelöscht wurde, kann Dir aber wohl nur der sagen, der es getan hat.
Mein bisheriger Eindruck ist jedoch nicht, dass T.Stoeppler eine unrealistische Einstellung zur
KK hat und auf irgendwelche Tricks angewiesen ist, eher im Gegenteil

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