Zitat:
Zitat von bluemonkey Wenn man so eine Absicht tatsächlich spüren kann, dann wäre es in der freien Wildbahn doch ein erheblicher Vorteil, man sollte also annehmen, es hätte sich evolutionär durchgesetzt. Trotzdem werden immer wieder Beutetiere von Jägern mit eindeutiger Tötungsabsicht aus dem Hinterhalt erlegt. |
vielleicht können hauptberufliche raubtiere ihre tötungsabsichten maskieren :-)
bei tötungs- oder verletzungsabsichten innerhalb derselben art kann das wieder ganz anders aussehen und ich denke, dass haben schon viele gelegentlich erlebt, dass sie ganz deutlich einen freundlichen oder feindseligen blick in ihrem rücken gespürt haben, auf mehrere meter entfernung oder gar durch ein fenster hindurch.
damit soll nicht behauptet werden, dass das der hauptweg der feindabsichterkennung sein soll, aber vielleicht hilft es mit, zusätzlich zur automatisierten analyse + reflexantwort aufgrund der ganzen vielfalt an "seismographisch präzisen" sinneswahrnehmungen auf unbewußter, halbbewußter und bewußter ebene.
jetzt rüttel ich mal ein bisschen am watschenbaum: es wäre theoretisch vorstellbar, dass menschen grundsätzlich telepathiebegabt auf die welt kommen und es ihnen dadurch ausgetrieben wird, dass sie in einer welt aufwachsen, wo sie - um physisch und psychisch zu überleben - das als wahr annehmen müssen, was man ihnen als wahrheit vorschreibt, und nicht das, was sie direkt wahrnehmen. dann wäre die nichtfähigkeit zu telepathie nichts als eine blockade, verschärft durch mangel an übung (und somit zugänglich für eine zumindest teilweise reanimierung).