Zitat:
Zitat von senz ja nur kennt keiner mehr den weg dahin, die techniken zu automatisieren. das würde bedeuten, plötzlich extremen gefühlen ausgesetzt zu sein, das würde bedeuten, verzweiflung, panik und echte angstspüren zu müssen. wer will das denn heute noch, über seine körperlichen und geistigen grenzen hinaus zu gehen? nein warum sollte man sich das noch antun,wo man doch so schon soviel probleme im leben hat,die arbeit einen schafft usw. und dir fällt da garantiert auch noch mehr ein. Und nur weil man es selbst nicht mehr erlebt, ist es nicht mehr existent?
ja sicher haben die samurai,die ninja auch nur mit wasser gekocht aber sie hatten einfach noch ein paar möglichkeiten zu nutzen und es war für sie normal.
weisst du die einzigen die das ganze als mystisch und esoterisch darstellen, sind die jenigen die es nicht verstehen, weil sie kein wissen darüber haben.
für die samurai,die ninja damals war es einfach ein teil der ausbildung und nichts weiter. so wie fürdich das fach mathematik ein teil der schulbildung ist. du würdest mathe auch nicht mehr als magie, hokuspokus bezeichnen, weil dues erlernt hast. du hast das wissen wie es funktioniert. so wie die samurai das wissen dazu hatten, wie es funktioniert, wie man es erlernen kann.
wenn du meinst, es habe den samurai ja zum schluss auch nicht geholfen-muss ich dich fragen,was meinst du wie lange hättest du mit deiner jetzigen ausbildung in dieser zeit überlebt? |
1. s. Trinculo
2. Verallgemeinerst Du nicht ein bisschen? Bei Dir hörts sich so an, als wären die Samurai durch die Bank meditierende Superkrieger mit übernatürlichen Fähigkeiten. Dito Ninja. Sorry wenn ichs falsch verstanden habe.
3. Dass die Samurai im Durchschnitt sehr gut in den Kampfkünsten ausgebildet waren und im Vergleich zur sonstigen Bevölkerung überdurchschnittlich viel meditative Tätigkeiten ausübten, bestreite ich nicht. Der Höhepunkt des Zen und der Verbreitung meditativer Tätigkeiten war in der Edo-Ära. In dieser Zeit war weitgehend Friede. Die kriegerischen Fähigkeiten wurden nicht mehr so auf die Probe gestellt. Die Samurai waren als Verwaltungsbeamte tätig und hatten Zeit für Training und Hobbys.
4. In den kriegerischen Zeiten vorher war für die Kampfkünste eher learning by doing angesagt, Zen und Meditation waren nicht so weit verbreitet wie später, unterhalb der oberen Ränge zumindest.
5. Bei meinem Schwertkampf-Trainingspensum, das sich weit unter dem der Samurai der Edo-Zeit bewegt, mach ich mir keine Illusionen über meine Überlebenschancen, aber das kann auch alleine am Unterschied zwischen Profi und Amateur liegen. Ich bin einem heutigen jap. Kendoka mit täglichem Training auch unterlegen.
6. Noch was zu den psychischen und physischen Grenzen: Das gehürt beim Training dazu, diese auszuloten und zu berühren. Aber ich denke, Du meinst es in einem anderen Sinn.
Peter