Zitat:
Zitat von bluemonkey Beim quantenmechanischen "Beamen" wird IMHO die Tatsache ausgenutzt, dass es verschränkte Teilchen gibt, die entfernungsunabhängig so gekoppelt sind, dass eine Messung eines der Teilchen (A) Auswirkungen auf den Zustand (und damit die Messung) des anderen Teilchens (B) hat.
Es gibt also eine "spukhafte Fernwirkung".
Dass das von Esotherikern gerne genommen wird, ist mir klar.
Dummerweise ist das Ergebnis einer quantenmechanischen Messung ein Zufallsergebnis, und um wirklich Informationen damit zu übertragen, muss man das Ergebnis der Messung an Teilchen A und B kennen. Der Ergebnisabgleich kann aber nur über herkömmliche Kommunikationswege stattfinden und die arbeiten mit maximal Lichtgeschwindigkeit.
Das Grundpostulat der Relativitätstheorie (keine Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit) bleibt damit unverletzt.
Da bei Telepathie ja nicht nur virtuelle Quantenzustände verändert werden sollen, sondern wirklich Information übertragen, ist das Ganze IMHO kein Beweiß für die Existenz von Telepathie. |
Ganz genau

Und bevor jetzt wieder jemand daherkommt und meint, er können die Quantenmechanik in seinem Sinne verbiegen, erkläre ich es noch einmal für Laien
Das ist in etwa so, als würde ich einen Zehn-€-Schein in zwei Hälften teilen, die Hälften in zwei identische Umschläge stecken, die Umschläge so lange vertauschen, bis ich selbst nicht mehr weiß, welche Hälfte wo ist, und dann jeweils einen Umschlag an A und einen an B schicken. Die beiden habe ich natürlich vorher über mein Vorhaben informiert. Wenn A jetzt seinen Umschlag öffnet, weiß er SOFORT, was in B's Umschlag ist ... auch wenn B hundert Zillionen Lichtjahre entfernt ist. Ist das Telepathie? Nein? Kann man es benutzen, um Botschaften zu übermitteln? Auch nein
