Zitat:
Zitat von YiShen EDIT: Achja, ok, ich sollte wenigstens den Grundtenor der Theorie aufschreiben - es geht eigentlich nur darum dass Teilchen einer bestimmten in ihrem Verhalten Grösse bereits durch die Erwartungen des Beobachters (Hirnströme, unbewusste elektrische Impulse) abgeändert werden. Ganz grob ähnlich wie die Heisenberg'sche Unschärferlation vom Prinzip. Aber nur grob. |
Es ist (innerhalb bestimmter Interpretationen von Quantensystemen) schon so, dass die realen Eigenschaften eines Teilchens erst durch die Messung bestimmt werden.
Vorher sind sie unbestimmt (daher die Deutung der Wellenfunktion als Wahrscheinlichkeitswelle). Durch die Messung wird quasi die reale Welt aus den Möglichkeiten erschaffen (vergl. Schrödingers Katze).
Man kann sich nun fragen, was eine "Messung" in diesem Zusammenhang ist, und das Vorhandensein eines Bewußtseins fordern.
Dann erschaffen wir durch den Bewußseinsvorgang die Welt (Schrödinger hat sich angeblich am Meer gefragt, ob die Brandung auch da war, als es niemand gab, sie zu Beobachten.
Allerdings ist das Ergebnis der Messung mit einer Wahrscheinlichkeit behaftet, die vorher in der Wellenfunktion enthalten war. Wäre die zu messende Größe Kopf oder Zahl bei einer Münze, dann wäre nach einem verdeckten Münzwurf eine "virtuelle Münze" vorhanden, die Zahl zeigt und und eine die Kopf zeigt.
Schau ich nach, dann sehe ich nur eine Münze: entweder Kopf oder Zahl. Aus der Wahrscheinlichkeit wird also Realität. Wenn ich das Experiment aber genügend oft mache, dann werde ich nahezu in der Hälfte der Fälle Zahl und in der anderen Hälfte Kopf messen.
Die Messung verändert oder erschafft also die Realität, aber nur innerhalb der Wahrscheinlichkeit, die aufgrund der physikalischer Gesetzmäßigkeiten vorgegeben ist.
Von einer Beeinflussung (durch Erwartungen) des Messergebnisses ist mir bisher nichts bekannt.
Das Bewußtsein macht nur die Messung, aus einem wahrscheinlichen Messergebnis ein reales Messergebnis, das Messergebnis selbst aber bestimmt weiterhin Gott (der in diesem Fall würfelt)

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Man kann sich allerdings entscheiden, eine zweier über die Unschärferelation verknüpfter Größen (z.B. Ort und Impuls) zu bestimmen, dann wäre die andere Größe nur innerhalb der durch die Ungleichung vorgegebenen Grenzen, aber nicht mehr scharf zu bestimmen.
Wie man damit allerdings Telepathie erklärt weiß ich nicht.
vielleicht findest Du Deine Quelle ja wieder
