Thema: Messer werfen
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Alt 29-04-2008, 10:02
Alte Kampfkunst Alte Kampfkunst ist offline
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Kampfkunst: Historische Fechtkunst
 
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Der Vorteil des Gamblers-Throw, den Jörn genannt hat, ist, dass die Spitze immer Richtung Ziel weist da das Messer nicht rotiert. Bei anderen Wurfarten ist der Erfolg abhängig von der Distanz - und die ändert sich ja gegebenenfalls ständig. Wobei auch sowohl der psychologische Effekt sicher nicht zu vernachlässigen ist als auch der Einschlag eines schweren Messers, wenn es nicht mit der Spitze trifft.


Worauf ich mit dem SV Szenario hinaus wollte:
Werfen ist eine Distanz-Technik. D.h. der Gegner ist noch nicht an mir dran oder schon nicht mehr. In beiden Fällen ist keine unmittelbare Notwehrsituation gegeben, außer der Gegner attackiert seinerseits mit Distanzwaffen. Aber wenn er nur ein Geschoss zur Verfügung hat, ist die SV-Situation auch nur in einem extrem kleinen Zeitfenster gegeben. Das dürfte schwierig werden, die Verhältnismäßigkeit zu rechtfertigen.


Ich trainiere Messerwerfen, weil ich es für eine schöne Fertigkeit halte. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich Distanzwaffen zur SV trainieren würde, dann welche, bei denen die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, sie auch greifbar zu haben, wenn eine entsprechende Situation entstehen sollte. Außer, dass man einen Aschenbecher anders wirft als ein Messer kommt das Erfolgserlebniss beim Messerwerfen doch zunächst mal dadurch, dass das Messer stecken bleibt. Das ist aber für Aschenbecher & Co. absolut irrelevant. Treffen ist entscheidend.

Gruß

Stefan
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