Joh, Schulterprobleme sind häufig bei Schwimmern.
Meine Schulter is bereits operiert
Die Dosis macht das Gift.
Hab wirklich nur wettkampf Freistil und Delphin Langstrecken geschwommen. War klar, dass das auf Dauer seinen Preis hat.
Ich schwimme aber nach wie vor gerne als Ergänzung zum
KS.
Den Brustbeinschlag finde ich auch über lange Strecken (>2
km) unproblematisch, wenn man nicht den häufigen Fehler macht, über Hüftbreite hinaus auszuschlagen ^^.
Die Atmung beim Kraulschwimmen ist schwieriger zu koordinieren als beim Brustschwimmen.
Wenn erwünscht, hier einige Tipps zur Atmung beim Kraul.
Stabile Wasserlage ist wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Atmung. Dazu braucht man eine gute Körperspannung.
Dabei hilft der richtige Beinschlag. Die Bewegung kommt aus der Hüfte, nicht aus den Knien.
Das Einatmen erfolgt zur Seite. Der Kopf wird dabei nur gedreht, nicht gehoben. In der Regel atmet man in dem Wellental, das die Armbewegung in dem Moment erzeugt. So atmet man kein Wasser ein. Bei der Atmung drehen sich vor allem die Schultern, nicht so sehr die Hüfte. wenn man die Hüfte zu stark mitdreht, eiert man rum und kann nicht mehr gut atmen.
Regelmäßig und ruhig atmen ist sehr wichtig.
Oft hat man das Gefühl, beim kurzen einatmen nicht ausreichend Luft zu bekommen und wird dadurch unruhiger.
Das Bedürfnis nach Sauerstoff wird im Blut über den Kohlenstoffdioxidgehalt geregelt. Steigt der zu hoch an, kommt der Atmenreiz.
Um das zu koordinieren, ist es ganz wichtig, dass man laaaange und gleichmäßig ins Wasser ausatmet, um das CO2 abzuatmen. Man muss sich zwingen, sich danach dann nicht wieder wie son Ballon mit Luft vollzusaugen. Man braucht nicht soviel Luft, wie man denkt.
Auf diese Weise kann man mit der Zeit einen ganz entspannen Rhythmus finden. Man kann ganz meditativ schwimmen, ruhig, entspannt (was mehr Kraft/ Ausdauer) gibt. Dann sind auch lange Distanzen kein Problem.
Ich brauche immer so meine 200 m um meinen Rhythmus zu finden. Dazu sag ich mir im Atemrhythmus immer einen Satz im Kopf vor.
Das synchronisiert einen.
Ich zähl so z.B. die Bahnen oder meine Armschläge.
Ich atme alle 6 Züge, immer rechts. So bleibt genug Zeit zum Ausatmen und man is irgendwie auch schneller am ende der Bahn *gg*
Die richtige Kraftverteilung bei der Armbewegung ist natürlich auch wichtig um voran zu kommen (Zug- Druck- Entspannungsphase) und die Körperspannung zu halten. Führt aber nu zu weit.