Das bisschen, was ich von anderen Stilen mitbekommen habe ist sehr wenig. Deswegen mag ich mich ja auch irren.
Im Training gibt es gerade beim DBMA eher wenig Kontakt. Ich hab noch nie mit nem Rattan feste in ner Partnerübung zugeschlagen. Da sind die anderen Stile wesentlich tougher.
Was wohl DBMA typisch ist, ist ein extrem physisches Training. Es ist super anstrengend. Die Parallele zum MMA ist sehr deutlich zu sehen. DBMA versucht Kämpfer mit Stöcken zu generieren und nicht umbedingt Stockkämpfer.
DBMA (Europa!) ist sicher nicht ein "best-off" von anderen Stilen oder gar ein Stilmix. Es ist zum einen, eine Art zu kämpfen und vor allem eine Art zu trainineren, die auf die Art der Kämpfe der Gatherings abzielt. So wie die MMA mittlerweile eine eigenständige Trainingslehre haben, die auf die Fights in der UFC, Pride, etc. abzielen so auch das DBMA, nur eben auf Gatherings bezogen.
So wie MMA sicher nicht das Boxen, Muai Thai oder sonstwas abgelöst hat. Und auch nicht "härter" oder sonstwas ist. Sondern eben eine eigenständige Kunst mit Wettkämpfen, die diese Kunst bedingen. So verhält sich das auch beim DBMA. Es ist die Kunst die aus den Gatherings hervorging und zu ihnen führt. Der SV-Ansatz ist in Europa defacto nicht existent.
Es sind nie die Künste, die besser sind! Ausübender und Kunst müßen passen. Das ist wichtig. Wenn einer schwerpunktmäßig SV, Messer und andere Waffen sowie Traditionen und Formen sucht, wird er beim DBMA nicht froh.
__________________ Sam Fisher |