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Alt 06-05-2008, 09:22
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tsange tsange ist offline
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
im Grunde entspricht das IMHO auch Deiner Aussage:
stimmt :-)

Zitat:
Im familiären (und KK-Meister-/Schülerbereich) sollte man sich auch vor Augen halten, dass der Ausgleich nicht nur zwischen zwei Personen stattfindet, sondern von einer Generation an die nächste:
sehr richtig, und nicht nur in so engen bindungen. das ist ein sehr wesentlicher aspekt sowohl beim gewinn, etwas wichtiges und richtiges zu tun, als auch beim "abarbeiten der schulden an das schicksal".

Zitat:
Das was wir von unseren Eltern (Lehrern) erhalten haben, geben wir nicht unseren Eltern zurück, sondern an unsere Kinder (Schüler) weiter.
zustimmung und einspruch.
durchlaufposten: ja, seh ich auch so. aber es kommt auch was zurück, und es kommt freiwillig was dazu, ganz persönlich, von beiden seiten. das ist nichts, was man verlangen kann (weil durchlaufposten), aber es passiert.

man kriegt verdammt viel von seinen kindern, viel mehr als man je "investieren" konnte, und in vielen fällen ein leben lang.
(wenn man davon ausgeht, dass kinder bedeuten müssen, dass man für den rest seines lebens beliebigen zugriff auf menschen hat, die einen bedingungslos lieben und auf händen tragen und obendrein gehorchen und einem heile welt frei haus liefern, sollte man seine vorstellungen einer ausgewogenen bilanz gründlich überprüfen.)

und als schüler ist man einerseits als empfänger von generationswissen mit gesundem egoismus interessiert daran, die lehrfähigkeit des eigenen lehrers nicht dadurch zu sabotieren, dass man ihm seine bilanz abschießt (zynisch ausgedrückt: auch bei maximalem egoismus wäre es krasse dummheit, die kuh, die man noch lange melken will, umzubringen), aber auch - im sinn des erhalts der generationenkette - mitverantwortlich, dass ein lehrer, dem man zutraut, auf seinem gebiet einen wichtigen beitrag zu leisten, sich und seine kunst ohne übermäßige außenstörungen / sachzwänge / hickhacks weiterentwickeln kann.
dazu kommt noch das ganze paket an sympathie, vertrauen, respekt und anerkennung, das man als "gut beschenktes kind" einfach so entwickeln mag.
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