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Alt 06-05-2008, 20:44
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besnick besnick ist offline
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 06.05.2008
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Viele scheinen hier keine Trennlinie zwischen Kampfkunst und Kampfsport zu ziehen. Es wird beides in einen Topf geworfen.
Der Sinn einer Kampfkunst ist es zu "töten" / siegen? Für Kampfsport(!!) richtig, für Kampfkunst absolut falsch!

Ebenso ist es unsinnig Kampfsysteme in beide Rubriken zu unterteilen. Man kann jedes System als Kampfsport ODER Kampfkunst betreiben.

Kampfkunst ist kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung. Man treibt es nicht mehr oder minder häufig in seiner Freizeit für ein paar Stunden, sondern sein gesamtes Leben hindurch. Im ständigem Kampf mit sich selber. Nicht nur körperlich sondern auch und vor allem geistig.
Es zu greifen und damit seinen Sinn ist schwer.
Für mich ist es das Bestreben nach Vervollkommung. Nicht auf der Stelle zu stehen, sondern sich weiter zu entwickeln. Das funktioniert nur als Einheit. Körper UND Geist.
Da ist es auch egal, ob ich Kung Fu, Karate oder Judo treibe.

Zum Schluss noch ein Zitat, das hier wohl ganz gut hinpasst (Quelle: Wikipedia xD ):
„[Kung Fu ist das] Unterfangen des Menschen, sich durch ständiges Bemühen zu vervollkommnen. [...] [Was immer wir auch tun], stets kommt in unserem Tun unsere innere Verfassung zum Ausdruck.[...] Wenn wir unser Handeln vervollkommnen, vervollkommnen wir uns selbst.“
– Taisha Abelar[1]
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