Zitat:
Zitat von Holzfäller Wenn ich an "Leon - der Profi" denke, der Typ hat fast kein Wort gesagt und hat trotzdem (oder eben deswegen) eine gefährliche Ausstrahlung gehabt. Am Reden oder Nichtreden liegts also nicht.
Wie der dem Typen vor dem Geschäft in die Augen geschaut hat - das hatte schon was
Diese Opfer/Nichtopfer-Geschichte läuft in erster Linie über den Blickkontakt. Die größte Kante nimmt ungewollt die Opferrolle ein, wenn sie permanent den Blickkontakt meidet oder gar den Kopf senkt.
Also einmal fest in die Augen schauen ist schon mal der Anfang. Warum fragen denn 99% der Stresser "was schaust Du mich so an" ? Das ist keine Frage, sondern eine Aufforderung, den Blickkontakt zu unterbrechen und damit die Opferrolle einzunehmen. |
das gilt leider nicht für alles. gerade wenn jemand nicht selbstsicher ist bringt ihm das böse gucken gar nicht. das wirkt eher lächerlich. das eigene reden und damit auch ein gewisses handeln kann einen weiter bringen. man ist dann aktiv und steht nicht nur dar. ein andauernder blickkontakt oder starren kann auch mehr eskalieren als deeskalieren.
ausserdem kommt es auf das gesamtbild an. wenn ich mit meinen 1 paarunachzig, der glatze und dem relativ breiten kreuz mich auf einen staredown einlasse ist das was anderes als wenn das jemand macht mit vielleicht 70kg nassgewicht. ausserdem behaupte ich mittlerweile sehr gut einschätzen zu können wann eine situation kippt um entsprechend reagieren zu können. das erfordert aber eine gewisse "erfahrung".