Hallo,
Zitat:
Zitat von tsange ...
lehrer-schüler-beziehung
... ich stelle fest, dass die gar nicht leicht zu beschreiben ist. für mich habe ich sie so definiert, dass ich meinen lehrer im unterricht als ein externes krafttier empfinde - allerdings wird das den wenigsten leuten was sagen. krafttiere sind im schamanismus (bzw. in der form von schamanismus, die ich kenne) geistwesen, die einen coachen, einem dinge begreiflich machen und einem sehr aufmerksam immer genau die denkanstöße bieten, die man gerade braucht und verarbeiten kann. außerhalb vom unterricht fällt die krafttierfunktion natürlich weg und ich seh da einfach den menschen, wobei sich im lauf der jahre wie bei anderen schülern, die eine weile dabei sind, eine herzliche familienartige beziehung entwickelt hat (verwandtschaftsgrad ungefähr tante/onkel-neffe, ohne familienmäßigen gegenseitigen einengungsaspekt). dabei spielt sicher mit, dass es eine kleine ein-mann-schule ist und dass die schüler auf mehrere kurse mit relativ geringer schülerzahl aufgeteilt sind, sodass man mit der eigenen gruppe sehr vertraut ist und viel voneinander und vom lehrer mitkriegt (und sowohl die gruppe als auch der lehrer sind menschlich einfach klasse). |
Wenn ein Lehrer für den Schüler genau diese Sensibilität entwickelt, wie sie oben beschrieben wurde, dann hat der Schüler wirklich Glück.
--> Zur richtigen Zeit die richtigen Denkanstöße, auch mal über Kleinigkeiten hinwegsehen, die "jetzt" nicht wichtig sind, und auch mal vorgreifen, um den Weg zum Ziel "interessant" zu gestalten.
Wer so einen Lehrer hat, kann dankbar sein.
(Danke!)
Gruß
BanYan
P.S. @tsange: "brauchst 'ne Tüte GROSSBUCHSTABEN???"