Thema: Kleiner Clip
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Alt 09-05-2008, 13:00
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Klaus Klaus ist gerade online
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Die Architektur zwischen Füssen, Knien, Hüftgelenken, Rücken und Oberkörper muss passen. Es gibt da Unterschiede, stilistischer Art, die vermutlich sich unterschiedlich verhalten je nach Kontext. Man kann nicht so einfach mal eben den Rücken in andere Lagen bringen, das geht auf alle anderen Gelenke, weil das nicht mehr passt. Da geht man wenn überhaupt nur vorsichtig mit Übungen dran (z.B. tiefer Stand ohne Hintern raushalten), und überlässt es dem Körper wann er mal Gebrauch von anderen architektonischen Haltungen macht, wenn dieser es gut findet. Mir hat auch einer mal unten einen Rundrücken (extremrotiertes Becken) verpassen wollen, da hatte ich nichts als Rückenschmerzen. Pushing Hands ist nicht alles, und was da "funktioniert" kann in anderen Zusammenhängen (Auto schieben usw.) völlig verkehrt sein. Für Rennen, Springen und Richtung wechseln sollte man einen anderen Haltungsmodus haben, und da bietet es sich an es einfach dem Körper zu überlassen. Mir fällt auf dass im richtigen Rennen mein Oberkörper bewegungslos in der Luft ist, und das Becken darunter arbeitet wie wild, und pendelt. Dürfte eine gute Übung sein.

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass ein ausgestellter Hintern mit starker Krümmung der unteren Wirbelsäule nach hinten nicht richtig ist, kommt bei schweren Leuten aber oft vor, und ist mehr oder weniger ein kleineres Übel. Die Leute sind dann immerhin relativ gesunken. Deren Architektur benötigt es in der Form solange, bis sich die ganze Strecke anders im Knie und der Hüfte ausrichtet. Meine Formel lautet, ich lasse den unteren Rücken fallen und sitze auf Hüfte, und das Knie ist mittig. Richtig erklären kann ich es aber nicht, es ist das Resultat von 30 Jahren Handball, Leichtathletik, Trampolin, Squash, Basketball, und nebenher den IMA-Übungen wie z.B. der Senkong-Übung, in der man lernt richtig im Knie zu sitzen, oder Circle-Walking. Diese Übung würde ich empfehlen. Allerdings gibt es eine bestimmte Ausrichtung, mit bestimmten Eigenschaften, die für meinen Körper wichtig und richtig sind, damit er sich schnell bewegen kann, Rammaktionen von der Seite widersteht, und so weiter. Ich bin auch relativ leicht, und gross. Andere Leute mögen andere Architekturen benötigen. Wichtig ist, dass es die Architektur des Körpers ist, und dieser sie bestimmt, und nichts aufgezwungenes. Fajin und andere Aktionen basieren und arbeiten auf dieser Architektur, andere Architektur, anderer Ablauf.
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