Zitat:
Zitat von Willis Wenn ich nach der besten, oder einfach nur einer guten Kampfkunst fragen würde, hätte das für mich den Hintergrund, dass es offenbar, im Widerspruch zu dem Text von Klette, besonders effektive und schnell erlernbare Kampfkünste gibt (Anfängermeinung  ).
Begründung für diese Annahme ist, dass z.B. bei der Ausbildung zum Polizisten nicht danach gefragt wird, welche Kampfkunst (nennt man das Stil?) zu einem passt, sondern einfach eine bestimmte KK für alle gelehrt wird. Offenbar hat man mit diesen KK gute Erfahrungen in direkten Auseinandersetzungen gemacht. |
Dem liegt die falsche Ansicht zugrunde, dass Polizisten besonders häufig kämpfen, das besonders gut können und die Situationen in die Polizisten geraten mit denen eines zivilen Anwenders vergleichbar sind. Auch ein typischer Anfängerfehler: Was bei Ordnungskräften und militärischen Einheiten gelehrt wird ist meistens nur ein kleines Pflichtprogramm, dass zu fast gar nichts taugt. Mal abgesehen davon, dass in solchen Institutionen völlig andere Zielsetzungen vorherrschen (Polizisten sind vielfältig bewaffnet, seltenst alleine, wollen festnehmen und nicht einfach nur unverletzt bleiben und verschwinden, müssen sehr darauf achten, was sie mit dem Gegenüber anstellen, usw.). Außerdem ist die Entscheidung irgendeines Funktionsträgers ganz oben, was denn nun amtliche Sportart ist, keineswegs besonders aussagekräftig, was die Tauglichkeit anbelangt. De Fakto wird bei der Polizei gelehrt, was der Ausbilder eben so kann, unter dem Titel Ju-Jutsu findet sich da ein Haufen Zeug.
Wenn Polizisten sich privat weiterbilden (was sie müssen, wenn sie was können wollen), dann finden die sich mindestens genauso oft in den
FMA, dem
JKD oder den versch. ing ung Stilen, wie im Ju-Jutsu.