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Zitat von ernie0012 Hallo,
danke für eure Antworten. Die beiden erwähnten Varianten Krav Maga und Muay Thai sind allerdings genau das Gegenteil von dem was ich meinte. Vielleicht habe ich mich auch nur falsch ausgedrückt. Ich weiß nicht so recht wie ich es erklären soll. Aikido gefällt mir eigentlich am besten... |
Hattest Du eingangs nicht geschrieben, es gehe Dir um eine effektive Art und Weise,
SV zu erlernen, die man zeitnah beherrschen sollte und nicht erst nach einigen Jahren?
Da wären dann also diverse Boxstile (TB,
KB, Savate, Boxen) und Hybrid-Systeme (
PFS, Krav Maga, Kapap) doch genau das richtige für Dich.
Und nun kommst Du mit Aikido? Hmm, das ist doch gerade das Gegenteil von schnell erlernbar.
Ob Aikido zur
SV taugt oder nicht, darüber will ich jetzt nicht diskutieren, dazu habe ich zu wenig Einblick in ein System, ich weiss aber zumindest, da ich selbst mal eine fliessende Kampfkunst trainiert habe, dass man dafür sehr viel Zeit braucht.
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allerdings wurde mal gesagt das diese Technik in der Praxis einen eher schlecht verteidigen lässt weil es mehr eine tänzelnde Art ist bei der man mehr mit sich selber kämpft, als im Ernstfall sich zu verteidigen und langwierig ist. Vielleicht stimmt das auch gar nicht ?!
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Pass auf, dass das keine Aikido-Diskussion wird. Ich behaupte schlichtweg mal, dass jeder Hebel und Wurf fliessend tänzelnd ausgeübt werden kann, aber genauso schnell, ruckartig und dann recht verletzend. Oft diskutiert: auf die Trainingsmethodik kommt es an.
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Einige Kids haben oft das Problem verbal attakiert zu werden und dann nicht zu wissen wie sie sich helfen sollen. Sie gehen aufeinander los, anstatt die Ohren zu verschließen und zu ignorieren. Somit wäre schonmal eine SV wichtig die auch dieses lehrt, also sich selbst zu kontrollieren und sich nicht provozieren zu lassen.
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Wir lernen im
KM, mit solchen Stresssituationen fertig zu werden. Mit dem Erfolg, den ich auch bestätigen kann, dass man einer akuten Bedrohungssituation nicht mehr so ohnmächtig gegenüber steht, sondern auch in ihr noch fähig ist zu reagieren. Ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, dass ein guter TB/
KB/Boxer durch die Sparring- und Wettbewerbserfahrung in solchen Situationen ebenfalls ruhig bleiben kann und ggf. noch die Möglichkeit hat, zu deeskalieren.
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Darüber hinaus sollte natürlich irgendwann mal nach einem Training die Möglichkeit bestehen sich körperlich zu verteidigen.
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Kein schlechtes Ziel
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mich körperlich angreift. Erst dann sollen handgriffe zur Verfügung stehen die es erlauben den Gegner in die Schranken zu weisen ohne gleich eine wilde Schlägerei zu eröffnen. Also vielmehr ein Demütigen des Gegeners in dem er mit einfachen Handgriffen zu Boden gebracht wird.
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Ich kenne Leute, die werden nach ner Demütigung und wenn Du sie zu Boden befördert hast, erst richtig sauer

Um aus so ner Situation keinen Schlagabtausch oder ne Schlägerei werden zu lassen, hilft nur, sich irgendwann vom "Erfüllungsort" (hehe) zu entfernen.
Also Kondition aufbauen. Das kriegste beim
KM, und genauso beim Kickboxen, Thaiboxen und Boxen.
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Es soll aber eben keine offensive Art sein bei der man selber angreifen muss um sich zu verteidigen.
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Irgendwann wird der Punkt erreicht sein, wo Du Deinen Gegner zurücktreiben und Dich selbst "befreien" - auf Distanz bringen - musst.
Ausschliesslich defensives Handeln bringt da nichts.
Defensivität ist meiner Meinung nach eine Einstellungssache.