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Alt 23-05-2008, 17:34
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bluemonkey bluemonkey ist offline
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Kampfkunst: Taijiquan: weder Kampf, noch künstlich
 
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Auch die Methode im Taijiquan scheint ähnlich zu sein:
Es werden keine Techniken gelernt, sondern das Üben dient dem Erforschen des eigenen Körpers und der optimalen Bewegung.
Dabei muss der Übende nicht alles selbst herausfinden, sondern hat ein gewisse Prinzipienvorgabe, über deren Einhaltung durch seine Bewegungsidee er bei der Korrektur durch einen entsprechend erfahrenen Lehrer ein entsprechendes Feedback bekommt.
In Partnerübungen werden verschiedene Bewegungsansätze auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Das Erlernen von Taijiquan gleicht also eher einer (geführten) Foschungsreise, als dem Einschleifen von Techniken durch tausendfache Wiederholung.
In der realen Anwendung soll sich der Übende dann nicht in vorgebenen Techniken
bewegen, sondern gemäß der erarbeiteten Prinzipien optimal mit der Situation mitfließen.
Wenn sich im Gerangel beispielsweise die Möglichkeit ergibt, ein Gelenk des Gegners zu blockieren, dann kann man es tun, ohne diese spezifische Hebeltechnik gelernt und geübt zu haben, einfach aus der erarbeiteten teilweise unbewussten Kenntnis der Funktionsweise des menschlichen Körpers.

Dauert aber lange
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Erst wenn die letzte Mohrrübe als Buddhist reinkarniert ist und sich der Erleuchtung widmet, werdet ihr begreifen, dass man Karma nicht essen kann!
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