Leistungsverbesserung funktioniert nach dem Prinzip der Überkompensation, wenn also der Körper merkt, daß er mit dem "Status Quo" einer Anforderung nicht gewachsen ist, dann wird er bemüht sein sich darauf einzustellen, um die Belastung beim nächsten Auftreten zu bewältigen.
Grundsätzlich gilt das für alle Bereiche der körperlichen Leistungsfähigkeit aber es müssen halt bestimmte Voraussetzungen gegeben sein.
Z.B. die Ernährung aber eben auch die Ruhezeiten zum Aufbau.
Als Beispiel, wer das erste mal mit seinen zarten Schreibtischtäter Händen rudern geht (Es ließe sich auch Holz hacken oder was auch immer einsetzen) wird nach einer bestimmten Zeit böse Blasen bekommen, macht er jetzt immer weiter hängt ihm irgendwann die Haut in Fetzen von den Händen, legt er aber Pausen ein, werden sich Hornhäute bilden= Überkompensation.
Ähnlich funktioniert das auch im Körper.
Das Shaolinmönche oder auch Leistungssportler jeden Tag trainieren liegt an den Unterschiedlichen Anforderungen ihrer Kunst und den entsprechend zu trainierenden körperlichen Fähigkeiten.
Im Kraftbereich tritt die Notwendigkeit von Ruhezeiten besonders deutlich zu Tage, während ein nicht übermäßiges Ausdauertraining eigentlich fast täglich absolviert werden kann.
Gleiches gilt für Koordinations- und Beweglichkeitstraining.
Ein weder durch die eine wie durch die andere Komponente begrenztes Techniktraining ist eigentlich nur durch meine Konzentrationsfähigkeit begrenzt.
Schon durch die Tatsache, daß sich nach Muskelgruppen getrennt Kraft trainieren lässt, käme ein tägliches Training zu Stande.
Darüber hinaus ist es auch noch so, daß sich für einen trainierten Muskel die Erholungszeiten verkürzen.
Und wenn man sein Training in Bezug auf die körperliche Leistungsfähigkeit auf ein Erhaltungstraining beschränkt, so ist dies auch täglich möglich.
Leistungssportler tragen diesem Umstand im täglichen Training und in der Wochenplanung Rechnung, ebenso werden sie auch bei perfekter Abstimmung noch einen Ruhe oder Ausgleichstag einlegen.
Ebenso wird im Makrozyklus, also ungefähr der Jahresplanung darauf Rücksicht genommen, sodaß sich Phasen mit stärker Betonung auf den Körperlichen Aspekten (Kraft und Ausdauer) mit eher techniklastigen Phasen abwechseln, was auch daran liegt das es leichter ist mit einem ausgeruhten Körper Technik zu automatisieren.
Fazit ist, Ruhephasen sind absolut wichtig, auch wenn Ruhe nicht immer bedeutet, daß man gar nichts macht, aber auch das sollte mit eingeplant werden, was vor allem auch für die Leistungsbereitschaft, also die mentalen Faktoren, wichtig ist.
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Jibaku |