bisschen philosophische frage... wo genau liegt der unterschied zwischem konzeptionellem denken und technikdenken?
ich meine in dem sinne, dass man in den formen entweder
prinzipien und konzepte oder aber
anwendungen/techniken sehen kann.
abgesehen davon, dass man die sache offensichtlich von zwei unterschiedlichen blickpunkten betrachtet kann; ist das resultat schlussendlich nicht dasselbe? weil:
logischerweise setzt ja auch der konzeptionell denkende kampfkünstler seine konzepte in bewegungen um. und auch er ist z.b. in der lage, verschiedenste anwendungen eines prinzips/konzept zu demonstrieren.
umgekehrt ist doch zu hoffen, dass auch der technikdenker jeweils ein prinzip/konzept hinter einer anwendung sehen kann.
liegt der unterschied also nur darin, dass sich der konzeptionell denkende nicht auf eine anwendung festlegen will/kann (weil sich ein prinzip in unterscheidlichster weise umsetzen lässt), während sich der technikdenker - in der form eine anwendung sehend - auf diese genaue bewegung als anwendung berufen muss?
oder anders: wo genau liegt der unterschied, ob ich nun z.b. 10 techniken kenne von denen ich weiss dass sie alle demselben prinzip zugrundeliegen, oder ob ich ein prinzip kenne und dieses in 10 techniken umsetzen kann?
