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Alt 06-06-2008, 16:06
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bluemonkey bluemonkey ist offline
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Hallo Ronny,

wenn ich richtig informiert bin, ist das Drehen nur des unbelasteten Fußes eine Besonderheit der CMC-Form, der die lange Yang-Form dahingehend abgeändert hat, ist also nicht Chen-Spezifisch .

Grundsätzlich solltest Du darauf achten, dass die Reibung auf dem Boden und der Hebel der am Fuß ansetzenden Kraft möglichst klein wird:
Also entweder Ferse entlasten und auf Ballen drehen oder (was häufiger praktikabel) Ballen entlasten und auf Ferse drehen. Das Entlasten vielleicht mal explizit mit Anheben des Vorfußes, so dass Du wirklich nur auf der Ferse stehst, üben.
Versuche auf jeden Fall auch nicht einfach den Fuß aus dem Bein heraus zu drehen, sondern Dich beim Sinken auf den Fuß aus Zentrum und Hüfte heraus in den Drehpunkt kontrolliert hinein zu "bohren". Einfach mal zu Hause mit einer einfachen Bewegung (Gewicht auf Fuß verlagern, und dabei auf der Ferse drehen) rumspielen, wie Du am Besten das Bein gedreht kriegst, ohne eine übermäßige Torsionsspannung auf's Knie zu bekommen (achte darauf, dass das Knie nicht vordreht (Verwringung des Beines) sondern, dass sich das Bein als stabile Einheit bewegt, also das Knie immer in Richtung Zehen zeigt!).
Wenn das klappt, auf die komplizierteren Bewegungen übertragen.

Hilfreich sind auch Schuhe, die im Zusammenspiel mit dem jeweiligen Bodenbelag noch Drehungen zulassen, kann bei manchen Kombinationen schwierig werden, wenn man den Auflagepunkt aber minimiert (Ferse), dann kann man auch da viel machen.
Ich habe zu meinen Yang-Zeiten (und beim Salsa, viele schnelle Drehungen auf belastetem Bein) gute Erfahrungen mit Rock 'n Roll-Schuhen gemacht, gibt's imTanzladen am Ende der Waldstraße, die kauft angeblich auch unser hiesiger ITCCA-Meisterschüler . Aber jeder vernünftige Hallenschuh gerade für Ballsportarten sollte entsprechende Drehungen bei gutem Halt zulassen.
Eine saubere Bewegungsführung sollte das Problem jedoch, wie gesagt, auch schon minimieren..


Zitat:
Zitat von Ronny Wolf Beitrag anzeigen
Bisher habe ich zwei dieser "Stellen" in der Kurzform kennengelernt.
Die erste befindet sich in der Figur "Die Schräge Stellung einnehmen", bei der man zwei Schritte macht und der Fuß mehr oder minder gerade aufgesetzt wird. Anschließend muß man ziemlich tief sinken und einen Schulterstoß ausführen. Um da Sinken zu können muß ich den hinteren Fuß, auf dem zu
diesem Zeitpunkt das Gewicht lastet, seitlich rausstellen. Im Video sehe ich, daß das auch der Großmeister so macht.


bei den Vorwärtsschritten drehe ich, wenn ich das Gewicht auf's vordere Bein verlagere (kurz bevor der vordere zum hinteren Fuß wird) den vorderen Fuß auf 45° (GM macht das sogar direkt beim Wechsel, also im Einbeinstand, was mein ehemaliger Yangstillehrer sehr amüsant fand, das geht IMHO eigentlich nur mit hoch- oder tiefentlasten). Dadurch habe ich beim Eingang in die schräge Stellung und auch den Fauststoß schon einen Bogenschritt mit 45° zwischen den Füßen, und das eventuelle Nachdrehen minimiert sich.

Gruß, Blue

Geändert von bluemonkey (08-06-2008 um 10:38 Uhr).
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