Zitat:
Zitat von vitorb hier z. b. ist so eine seite, die sich ganz vernünftig mit dem ganzen kram beschäftigt. |
seit wann ist alles, was nicht schulmedizin ist, eine sekte?
fanatische sekten sind widerlich, weil sie fanatisch sind, nicht weil sie irgendwas glauben, was du oder ich oder sonstwer hier im forum nicht glaubt.
zum glück für die patienten haben onkologen für gewöhnlich besseres zu tun, als irgendwelche eifersuchtsdramen à la betrogene ehefrau zu konstruieren, wenn sich ihre patienten irgendeine zusätzliche hilfe organisieren, solange die organisierte hilfe ihrerseits den patienten nicht in loyalitätskonflikte treibt oder ihn von der notwendigen therapie abhält. wer täglich schwerkranke patienten betreut, hat für sowas weder sinn noch zeit. da gehts einfach darum, was für den patienten in seiner situation am besten ist.
wenn ein patient dadurch, dass er [sich vom pfarrer segnen lässt / bachblüten einnimmt / eigenurin trinkt / beschwörungen auf altetruskisch deklamiert / zum psychologen geht / sich frisch verliebt / was auch immer ihm persönlich hilft] die strapazen der krebstherapie besser durchsteht, weniger entmutigt oder weniger erschöpft ist, gehts im erstens besser und hat er zweitens bessere chancen, nicht zuletzt weil er weniger gefährdet ist, sich aufzugeben. das zählt mehr als die mißbilligung irgendwelcher forum-user, die meinen, es ginge bei der behandlung kranker menschen darum, die welt in freund/feindkategorien einzuteilen und sich durch frontenbildung zu profilieren.